Rebecca Göllner Die Harke

Rebecca Göllner Die Harke

14.03.2015 Von Rebecca Göllner

Gefühlvoll in den Frühling

Von Rebecca Göllner

Die Sonne scheint, die Vöglein zwitschern und die Blumen fangen an zu sprießen. Der graue Winter ist vorbei und mit ihm die Zeit der schlechten Laune. Denn das frühlingshafte Wetter produziert im menschlichen Körper Glückshormone. Cortisol, Serotonin und Testosteron verändern unsere Wahrnehmung. Plötzlich erscheint alles ein bisschen heller und freundlicher. Die Menschen strotzen vor Energie und das Licht hat eine positive Wirkung auf die Psyche – denn im Gegensatz zum Winter produziert der Körper weniger Melatonin. Nicht umsonst spricht man zu dieser Jahreszeit häufig von den sogenannten Frühlingsgefühlen. Dass die steigenden Temperaturen sowie die zusätzlichen Sonnenstunden eine Wirkung haben, beweisen laut israelischer Forscher auch die Geburtenzahlen. Demnach ist der Frühling die beste Zeit, um schwanger zu werden. Die hohe Zahl an Tageslichtstunden wirke sich positiv auf die Rate der Befruchtungen und die Gesundheit der Embryos aus. Dieser Effekt sei insbesondere bei Eskimos ausgeprägt, wo Frauen im Winter oft sechs Monate lang keine Periode hätten. Die ersten längeren Tage führten dagegen oft zu einer Explosion der Fruchtbarkeit mit einer steigenden Quote von Zwillingsgeburten. Doch nicht nur das Licht und die Hormone erzeugen gute Laune, die Menschen reagieren auch auf das Erwachen der Natur. Mit seinen bunten Blumen und den grünen Bäumen färbt der Frühling auf sie ab. Also raus in die Natur und glücklich sein.

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Erstellt:
14. März 2015, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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