23.12.2012

Gegen „Plakatwahlkampf“

Grünen-Landesvorsitzender Haude am 9. Januar in Ahburs Schüne

Marklohe (DH). In ihrer letzten Sitzung vor der Weihnachtspause haben die Mitglieder des bündnisgrünen Ortsverbandes Marklohe jetzt ihre Einladung an den grünen Landtagskandidaten Helge Limburg und den grünen Landesvorsitzenden Jan Haude bekräftigt, im Landtagswahlkampf nach Marklohe zu kommen.

Am Mittwoch, dem 9. Januar, werden Limburg und Haude in Ahburs Schüne das grüne Landtagswahlprogramm vorstellen und zu Fragen der Bürgerinnen und Bürger Stellung beziehen. „Wir wollen als Ortsverband gern auch die Landespolitik mit kommunalpolitischen Fragen verknüpfen“, so Co-Sprecher Werner Frenz. „Beispiele gibt es genug, an denen sichtbar wird, wie Landespolitik in Kommunalpolitik eingreift.“ Als Beispiele nennt er die Verteilung von Finanzmitteln, die Schulpolitik, die Fusion von Kommunen und Vorgaben im Bereich der Landwirtschaft.

In einem „Feierabendgespräch“ mit den Ratsmitgliedern Gerlinde Vogel, Rita Schnitzler und Dirk Wahl sollen interessierte Bürgerinnen und Bürger zunächst einiges über örtliche Belange erfahren bzw. fragen können. Im Anschluss, gegen 20.30 Uhr, kommen Helge Limburg und Jan Haude hinzu, um die landespolitischen Herausforderungen vor der Landtagswahl aus Grüner Sicht zu diskutieren.

Die Markloher Ortsgrünen sehen mit einem guten Gefühl den Landtagswahlen entgegen. „Mit Helge Limburg haben wir einen überzeugenden Kandidaten“, so Sprecherin Petra Bauer, „einen, der in seiner Fraktion anerkannter Sprecher für Rechtspolitik, Verfassungsschutz, Rechtsextremismus, Strafvollzug und Netzpolitik ist und sich auch darüber hinaus bereits einen Namen gemacht hat.“

So setze er sich unter anderem immer wieder für die gleichberechtigte Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern ein und mahne auf allen politischen Ebenen die Einhaltung unseres Grundgesetzes an.

Die Ortsgrünen haben ferner beschlossen, auf einen „Plakatwahlkampf“ und auf Wahlkampfstände im Ort zu verzichten.

Zum Bundestagswahlkampf wollen sie anregen, eine gemeinsame Plakatwand anzumieten, die von allen demokratischen Parteien bestückt werden kann.

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Erstellt:
23. Dezember 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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