Verkehrssicherheitsberaterin Nicole Schuster (links) und Kontaktbeamter Volker Conrad beim "Sprühen" der gelben Füße. Polizei

Verkehrssicherheitsberaterin Nicole Schuster (links) und Kontaktbeamter Volker Conrad beim "Sprühen" der gelben Füße. Polizei

Nienburg 13.08.2019 Von Polizeipresse

“Gelbe Füße“ für mehr Sicherheit

Polizei markiert Querungsstellen im Bereich von Grundschulen

Am Donnerstag enden auch in Niedersachsen die Sommerferien und für viele Erstklässler beginnt das Abenteuer Schule. Die Polizei unterstützt die Bemühungen für mehr Verkehrssicherheit auf den Fußwegen der Schulanfänger unter anderem mit der Aktion “Gelbe Füße“. Mit der Markierung werden die aus polizeilicher Sicht geeignetsten Querungsstellen im Bereich von Grundschulen gekennzeichnet.

In der vergangenen Woche waren die Verkehrssicherheitsberaterin Nicole Schuster und der Kontaktbeamte Volker Conrad, beide von der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg, im Bereich der Alpheideschule unterwegs und brachten die Markierungen an. „Gerade an dieser Schule war es uns wichtig. Hier sind diverse Umbau und -gestaltungsmaßnahmen durchgeführt worden, die zu erheblichen Veränderungen für Verkehrsteilnehmer geführt haben“, so Schuster.

Im Dürerring gilt ein absolutes Halteverbot, dafür sei am Exerzierplatz, in Höhe des dortigen Altenheims, eine Elternhaltestelle eingerichtet worden. Diese Bring - und Abholzone ist speziell für die Eltern eingerichtet, die ihre Kinder mit dem Auto bringen oder abholen. In den USA sind solche Zonen bereits sehr verbreitet und unter dem Begriff “Kiss and Ride-Zone“ oder “Kiss and Go-Zone“ bekannt.

Die eingerichteten Halteverbote werden vom Ordnungsamt sowie der Polizei überwacht und Verstöße mit Verwarngeldern geahndet. „Geben Sie Ihren Kindern die Möglichkeit, sich Verständnis für den Straßenverkehr und Regeln anzueignen und lassen Sie sie auf den letzten Metern noch ein wenig frische Luft atmen. Das fördert auch die morgendliche Denkfähigkeit“, appelliert die Verkehrssicherheitsberaterin an die Eltern aller Schulkinder.

Den Schulen empfiehlt Schuster, die Eltern bereits frühzeitig über richtiges Verhalten im Bereich der Grundschulen zu informieren. Dafür bietet sich die Verkehrssicherheitsfachfrau auch gern als Referentin für Elternabende an.

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Erstellt:
13. August 2019, 11:56 Uhr
Lesedauer:
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