Die „Wahrsagerin“ verschwand mit einem hohen dreistelligen Betrag. Symbolfoto: nullplus - stock.adobe.com

Die „Wahrsagerin“ verschwand mit einem hohen dreistelligen Betrag. Symbolfoto: nullplus - stock.adobe.com

Nienburg 10.09.2020 Von Die Harke

Geld nicht „gesegnet“, sondern geklaut

Frauen aus dem Heidekreis fallen in Nienburg auf eine „Wahrsagerin“ herein

Am Mittwochnachmittag zeigten zwei geschädigte Frauen einen Betrug an: Sie wurden in Nienburg um einen hohen dreistelligen Betrag erleichtert.

Die beiden Frauen aus dem Landkreis Heidekreis, 30 und 31 Jahre alt, waren gegen Mittag in der Nienburger Innenstadt von einer älteren Dame angesprochen worden, die als selbsternannte Wahrsagerin einige Details über die beiden Frauen wusste und damit ihr Vertrauen erlangte. In der Folge bot sie an, ihr Geld zu „segnen“.

Gegen einen geringen Obolus verschwand die Täterin mit einer hohen dreistelligen Summe, kehrte jedoch nicht zurück. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, denen in der Zeit zwischen 13 und 15 Uhr im Bereich „Netto“, „Woolworth“, Weserwall und Umgebung folgende Personen aufgefallen sind, sich zu melden:

Die Täterin: Mitte bis Ende 50, ca. 1,60 Meter groß, Brille, osteuropäischer Akzent, schwarzer Rock, dunkle Strickjacke. Begleitet wurde die Haupttäterin von einer Jugendlichen, ca. 17 Jahre, braune Haare, heller Hauttyp, T-Shirt.

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, sich auf solch dubiose Angebote einzulassen. Eine Einschätzung, ob sich Geld allein durch „Segnung“ vermehren lasse, will Axel Bergmann, Pressesprecher der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg, ausdrücklich nicht abgeben, eine gesunde Skepsis sei aus Sicht der Polizei jedoch dringend angesagt. Hinweise an die Polizei unter (0 50 21) 9 77 80.

Zum Artikel

Erstellt:
10. September 2020, 09:08 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen

Orte


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.