Geld scheint im Profifußball keine Mangelware zu sein. Foto: stock.adobe.com

Geld scheint im Profifußball keine Mangelware zu sein. Foto: stock.adobe.com

Nienburg 05.10.2020 Von Philipp Keßler

Geld spielt keine Rolle

Am heutigen Montag endet das wahrscheinlich längste Transferfenster im deutschen Profifußball. Bis 18 Uhr dürfen die Spieler noch hin- und hergeschachert werden wie Ware.

Ich habe bei dem ganzen Transfer-Wahnsinn mit diesen astronomischen Summen immer noch die Worte einiger Funktionäre der Bundesligisten aus dem April im Ohr, wo zu Beginn der Corona-Pandemie davon gesprochen wurde, dass es für viele Vereine um die Existenz ginge und das nicht zu erwarten sei, dass man noch Summen für Spieler zahlt, wie vor der Pandemie. Im Rückblick scheinen diese Worte nur Machtspielchen und Druck auf die Politik gewesen zu sein, um den Spielbetrieb möglichst schnell wieder aufzunehmen.

Die Bundesliga liegt zwar mit ihren Ausgaben von bisher knapp 300 Millionen laut transfermarkt.de nur auf Platz fünf hinter Frankreich und Spanien (beide knapp 400 Millionen) und Italien (fast 700 Millionen), doch von „den Gürtel enger schnallen“ kann nicht die Rede sein. Absoluter Spitzenreiter ist natürlich die englische Premier League mit fast 1,2 Milliarden Ausgaben und „nur“ über 400 Millionen Einnahmen. An Geldknappheit scheint also niemand zu leiden ...

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Erstellt:
5. Oktober 2020, 07:00 Uhr
Lesedauer:
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