Am Sonntag wurden im Museumsgarten frühe Feuerwaffen in Aktion präsentiert. Foto: Museum Nienburg

Am Sonntag wurden im Museumsgarten frühe Feuerwaffen in Aktion präsentiert. Foto: Museum Nienburg

Nienburg 11.09.2017 Von Die Harke

Gelungene „Zeitreise“

und „Bücherbörse“ im Museum Nienburg

„Viele zufriedene Gäste und ein erfolgreiches Eventwochenende im Museum“ – das ist die positive Bilanz des [DATENBANK=535]Nienburger Museums[/DATENBANK] zur „Zeitreise in die Renaissance“ und der „Bücherbörse“. Die Bücherbörse feierte ihr 25-jähriges Jubiläum und die „Zeitreise“ immerhin ihren dritten Geburtstag.

Anlässlich des „Tages des offenen Denkmals“ botet das Museum seinen Besucherinnen und Besuchern immer ein besonderes Programm. In diesem Jahr waren Darsteller aus dem ganzen Bundesgebiet zu Gast, die hochprofessionell und detailgenau die Zeit des ausgehenden 15. und das 16. Jahrhundert darstellten.

Sie präsentierten historisches Schuhmacherhandwerk, eine Färberei, eine Kugelgießerwerkstatt und natürlich Waffen, Rüstungen und historische Gewandung. Der Höhepunkt der Darbietungen war das Kanonenschießen am Sonntag. Frühe Feuerwaffen kamen hier zum Einsatz und wurden kenntnisreich erklärt. Außerdem waren australischen Studentinnen der Field School vor Ort, die interessierten Gästen die aktuellen Grabungen auf dem Burghügel Wölpe erklärten.

Die Bücherbörse sei jedes Jahr ein Großereignis im Museum Nienburg und fest im Kalender vieler Nienburgerinnen und Nienburger notiert. Sie bündele vorher und nachher viele Kräfte – die vielen Bücherstapel, die neue Besitzer finden, entlohnten aber für die Mühe. Auch in diesem Jahr war die Bücherbörse sehr gut besucht, alle Erlöse kommen der Museumsarbeit zu Gute. Museumsleiterin Dr. Kristina Nowak-Klimscha bedankt sich ausdrücklich bei allen Beteiligten: „Eine solche Veranstaltung ist ohne viele helfende Hände nicht zu leisten – das Museumsteam, die Ehrenamtlichen und die Darsteller haben alle perfekt zusammengearbeitet“. „Und natürlich gilt ein großes Danke“auch den Sponsoren der Zeitreise, der [DATENBANK=281]Avacon AG[/DATENBANK], der VGH Regionaldirektion Nienburg und der Wirker-Stiftung, Nienburg, ohne deren Engagement die Zeitreise nicht möglich wäre“, heißt es abschließend.

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Erstellt:
11. September 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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