Sebastian Schwake Stüben

Sebastian Schwake Stüben

Landkreis 22.02.2019 Von Sebastian Schwake

Gemeinsam wäre gewinnbringend(er)

Guten Tag

Eigentlich sollte ein Gemeinderat immer zum Wohle einer Gemeinde arbeiten. Das heißt nicht, dass immer alle einer Meinung sein sollen und müssen. Dass sich nicht immer alle Kommunalpolitiker untereinander in einem Gremium „Grün“ sind – geschenkt. Dass es auch mal lauter werden darf, auch geschenkt. Dass nicht alles einstimmig und ohne Geräuschkulisse beschlossen wird, erst recht geschenkt. Aber wenn es in einer Ratssitzung bei nahezu allen Punkten persönlich wird und in Drohungen wie „Ich zeige dich an“ oder „Das ist Rufmord“ gipfelt, wie im Gemeinderat Borstel am Donnerstagabend mehrfach geschehen, dann ist das sicherlich nicht zum Wohle einer Gemeinde und für Außenstehende nur noch verstörend. Die Stimmung im Gemeinderat Borstel ist seit dieser Legislaturperiode vergiftet. Und sie wird sich, das zeichnet sich nicht erst seit dieser dreistündigen Sitzung, die jeder andere Gemeinderat in weniger als eineinhalb Stunden über die Bühne gebracht hätte, bis zum Ende dieser Wahlperiode wohl auch nicht mehr ändern.

Ausgangspunkt ist ein Konflikt zwischen Ratsherr Harry Brauer (parteilos) und Bürgermeister Dieter Engelbart (Wählergemeinschaft), der sich aufgeschaukelt hat: Alle gegen einen, oder einer gegen alle – lässt sich das „Spielchen“ mittlerweile wohl am besten umschreiben: Alle (gemeinsam) für eine, und zwar die Gemeinde, wäre gewinnbringend(er). Demokratie lebt vom gegenseitigen Austausch und einer Debattenkultur: aber bitte immer im Sinne der Sache und nicht beleidigend auf persönlicher Ebene!

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Erstellt:
22. Februar 2019, 22:22 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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