Stefan Schwiersch DH

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Kommentar 12.04.2019 Von Stefan Schwiersch

Gespür für Bedürfnisse

„TKW Nienburg … die Nummer 1 in der Nachbarschaft“, lautet der Slogan des Leintorklubs auf seiner Homepage. Der Satz dokumentiert einerseits seine Selbstwahrnehmung, andererseits aber auch eine wohltuende Bodenständigkeit und gewiss auch eine Form der Bescheidenheit. Denn nicht erst seit gestern, nicht erst 78922 ist der TKW die Nummer eins im gesamten Kreis Nienburg – nicht nur aufgrund seiner Größe mit über 2400 Mitgliedern. Der TKW hat längst die Größenordnung eines mittelständischen Betriebes erreicht. Eine solche Entwicklung gestaltet sich aber nicht von allein, sie ist zwingend verknüpft mit den handelnden Personen. Wie 1993, als unter der Führung von Fritz Beermann die Leintorhalle gebaut wurde, was anschließend zu einem regelrechten Mitglieder-Boom führte. Dieser Trend setzte sich, auch basierend auf einem immer breiteren Sportangebot, in den folgenden Jahren fort und gipfelt nun in der Expansion durch die neue Sport- und Tennishalle.

TKW-Vorsitzender Georg Hennig und seine Mitstreiter haben in den vergangenen Jahren ein sicheres Gespür bewiesen für die Bedürfnisse der Menschen nicht nur im Leintor. Siehe die Erweiterung des Fitnessraumes 2016, siehe die Aufnahme des auf Raten sterbenden Nienburger Tennisclubs im gleichen Jahr, siehe den Anspruch, moderne Sportstätten zu bieten (Neubau der Basketball-Außenanlage 2017), siehe die gesteigerten Bemühungen in Sachen Integration von Menschen mit Migrationshintergrund (2018 gelobt beim Besuch von LSB-Präsident Umbach), siehe aktuell die Organisation des kreisweit beliebten, aber organisatorisch seit 2018 vakanten Spargellaufs und siehe nun den Mut, den Tatendrang und die Zielstrebigkeit beim Umsetzen des Millionenprojekts Sport- und Tennishalle.

Allen Planungen und Projekten liegt ein deutlich erkennbares Vernunftsprinzip zugrunde: Dank der Mieteinnahmen via IGS wurde das finanzielle Risiko minimiert, zugleich kann der Klub seine Hallenzeiten deutlich besser aufteilen zwischen den Bedürfnissen seiner 19 Sparten.

Der TKW ist nicht nur die Nummer 1 im Kreisgebiet. Er ist ein Referenzobjekt in Sachen zukunftsorientierter Vereinsarbeit.

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Erstellt:
12. April 2019, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 58sec

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