Freude herrschte nach Übergabe der Zertifikate an die glücklichen Absolventinnen. Die Veranstaltung fand vor den neuen Kontaktbeschränkungen statt. Foto: Palliativstützpunkt

Freude herrschte nach Übergabe der Zertifikate an die glücklichen Absolventinnen. Die Veranstaltung fand vor den neuen Kontaktbeschränkungen statt. Foto: Palliativstützpunkt

Landkreis 13.11.2020 Von Die Harke

Gestärkt für den Alltag in der Pflege

Erste Absolventinnen des Palliativ-Care-Ausbildungskurses erhielten jetzt ihre Zertifikate

Erstmalig bot der Palliativstützpunkt Nienburg und Umgebung zusammen mit den Pflegepionieren aus Oldenburg als Bildungsträger einen Palliativ-Care-Ausbildungskurs im Umfang von 160 Stunden in Nienburg an. Die Fortbildung fand einmal wöchentlich ganztägig für Fachkräfte der Krankenpflege und der Altenpflege statt.

Die Corona-Pandemie stellte eine ungeplante Herausforderung dar, mussten doch Termine abgesagt und dann nach Lokalitäten gesucht werden, die genügend Platz boten, um die Abstandsregeln beachten zu können. Dankbar nahm man für einige Wochen das Angebot der Vita-Akademie an, im Anschluss ging es bei „Fundus Aktiv“ weiter und einer der Veranstaltungstage fand in der Helios-Klinik statt. Vermittelt wurden im Kurs nicht nur Fachwissen und praktische Anregungen für den Arbeitsalltag mit schwerkranken und sterbenden Menschen, sondern auch Themen wie beispielsweise die Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer, die Betreuung der betroffenen Patienten und Angehörigen und Fragen zu rechtlichen, ethischen und kultursensiblen Aspekten wurden bearbeitet.

Die Teilnehmerinnen kamen aus unterschiedlichen Einrichtungen, wie der Helios-Klinik, verschiedenen Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten.

Mit der Übergabe der Zertifikate durch die Kursleiterin Daniela Wilhelm ist die Weiterbildung für die neuen Palliativ-Care-Fachkräfte jetzt zu Ende gegangen. Mechthild Schmithüsen und Annette Mundt überbrachten Glückwünsche des Palliativstützpunktes an die Absolventinnen Natascha Allen, Anette Blome, Heidi Blume, Annegret Busse, Andrea Isensee, Merle Krößmann, Sonja Miklis, Rita Otto und Carola Walther.

Der Pflegenotstand trage dazu bei, dass beim Palliativstützpunkt zur Zeit der Bedarf an Kooperationen mit Pflegediensten im Landkreis und insbesondere der Stadt Nienburg nicht gedeckt werden könne.

Auch im kommenden Jahr wird der Palliativstützpunkt einen Palliativ-Care-Kurs für Fachkräfte organisieren, wenn sich genügend Interessierte dafür anmelden.

Auskünfte dazu gibt es unter info@palliativ-nienburg.de und unter Telefon (0 50 21) 6 50 05 00.

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Erstellt:
13. November 2020, 09:10 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 52sec

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