Nicht immer alles so einfach im „Homeoffice“ - auch für die Gesundheit nicht. Foto: famveldman/AdobeStock

Nicht immer alles so einfach im „Homeoffice“ - auch für die Gesundheit nicht. Foto: famveldman/AdobeStock

Landkreis 21.02.2021 Von Nikias Schmidetzki

Gesund bleiben im „Heimbüro“

Ich bin zuletzt zu Fuß zur Arbeit gekommen. Machen ja viele jetzt so. Hatte ich vorm „Homeoffice“ noch nicht gemacht. Das ist ja eine der schönen Seiten dieser Arbeitsplatzverlagerung. Was für viele vor einem Jahr noch Ausnahme oder heimlicher Wunsch war, ist nun für viele Tagesgeschäft. Verlockend? Oft, aber nicht immer.

Das wissen auch Verbände, die Tipps geben, damit es klappt im „Heimbüro“. Gefahren für die psychische Gesundheit verstecken sich etwa in zu wenig Kontakten nach außen. Der Griff zum Telefon kann da helfen. „Arbeitnehmer sollten deshalb versuchen, Gesprächen am Telefon oder im digitalen Raum Bedeutung zuzuschreiben und persönliche Themen regelmäßig in den Arbeitsalltag einfließen zu lassen“, empfiehlt die VGH-Versicherung. Ebenso verschwimmen oft die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem. Auch darauf sollte geachtet werden.

Aber wie sieht es mit Arbeitsunfällen aus? Auch wer nicht beim Einnicken mit dem Kopf auf die Tastatur fällt, kann sich verletzen. Und generell gilt laut Experten: Sollten sich Arbeitnehmer während der Arbeit zu Hause verletzen, sind sie weiter gesetzlich unfallversichert. Dieser Schutz greift aber nur, wenn sich Betroffene in unmittelbarem Zusammenhang mit ihrer beruflichen Tätigkeit verletzen. Und was dazu gehört ist nicht endgültig geklärt. Der Gang zur Toilette zählte angeblich in der Vergangenheit bereits nicht mehr dazu. Gar nicht vorzustellen, wenn einem im Schlafanzug die Tasse auf die nackten Füße fällt.

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Erstellt:
21. Februar 2021, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 42sec

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