Schauspielerin Jasna Fritzi Bauer verbarg sich hinter der Maske des Seesterns. Foto: Thomas Banneyer/dpa

Schauspielerin Jasna Fritzi Bauer verbarg sich hinter der Maske des Seesterns. Foto: Thomas Banneyer/dpa

Köln 17.04.2022 Von Deutsche Presse-Agentur

Gíslason und Bauer bei „The Masked Singer“ enttarnt

Die aktuelle Staffel von „The Masked Singer“ steuert auf ihr Finale zu. Deswegen mussten gleich zwei Stars die Show verlassen. Und dann war da noch der geheimnisvolle Zettel von Carolin Kebekus.

Der ehemalige Fußballer Rúrik Gíslason und die „Tatort“-Kommissarin Jasna Fritzi Bauer sind in der ProSieben-Kostümshow „The Masked Singer“ nacheinander enttarnt worden. Der Isländer bekam in der Verkleidung eines Gorillas beim Halbfinale am Samstagabend zu wenige Stimmen der Zuschauer und musste die Maske ablegen. Ebenso erging es wenig später der Schauspielerin Bauer im Seestern-Kostüm. Gíslason kann sich nach eigenen Worten gut vorstellen, später noch häufiger als Sänger auf der Bühne zu stehen: „Ich will das auf jeden Fall fortsetzen.“ Der 34-jährige hatte in der Musikshow vor seiner Enttarnung das Lied „I Want It That Way“ von der 90er-Jahre-Boygroup Backstreet Boys gesungen, zuweilen leicht kurzatmig. Ein auffälliges Gesangstalent legte Jasna Fritzi Bauer an den Tag. Mit dem Barbra-Streisand-Hit „Don't Rain on My Parade“ und der emotionalen Ballade „Starlight“ - einst von der Band Muse gesungen - drehte die zierliche Schauspielerin schwer auf. Sie war ebenso wie Gíslason vor der Enttarnung sowohl von der Jury wie auch dem Publikum recht hoch gehandelt worden. Auch Komikerin Carolin Kebekus, die in der aktuellen Staffel Gast-Jurorin war, hatte ihren Namen vor zwei Wochen diskret auf einen Zettel geschrieben, den Moderator Matthias Opdenhövel erst jetzt zur Enttarnung öffnete. „Ich bin froh, dass ich erst jetzt rausflog und nicht letzte Woche“, sagte Bauer. „Ich hatte hier richtig Spaß.“ Allerdings sei das Kostüm etwas unpraktisch gewesen. Sie habe es im Liegen anziehen müssen. 1,71 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer schauten sich das Halbfinale an, der Marktanteil betrug 7,4 Prozent. In der für Privatsender besonders werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen waren es 0,77 Millionen und ein Marktanteil von 15,4 Prozent. In der Sendung treten Stars als Sänger auf, verstecken ihre wahre Identität aber hinter großen Masken. Nur ihre Stimme und ein paar Hinweise lassen erahnen, wer auf der Bühne stehen könnte. Wer aus der Show fliegt, muss sich schließlich zu erkennen geben. Aktuell läuft die sechste Staffel des Formats. Vor Gíslason war zuletzt die Sängerin Joana Zimmer als Galax'Sis enttarnt worden. Davor hatten sich der britische Opernsänger Paul Potts als Koala, der Moderator Cherno Jobatey als Möwe und die Moderatorin Jeannine Michaelsen als kunterbuntes Fabelwesen Brilli mit wahrem Ich zu erkennen geben müssen. Nächste Woche steigt das Finale des Kostümspektakels. Mit dabei: Das Zebra, der Ork, der Dornteufel und die Discokugel.

Rúrik Gíslason, ehemaliger isländischer Fußballspieler, war der Gorilla. Foto: Thomas Banneyer/dpa

Rúrik Gíslason, ehemaliger isländischer Fußballspieler, war der Gorilla. Foto: Thomas Banneyer/dpa

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Erstellt:
17. April 2022, 11:13 Uhr
Lesedauer:
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