Der Vogel des Jahres: das Rotkelchen. Foto: krzysztofrow - stock.adobe.com

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Landkreis 29.03.2021 Von Holger Lachnit

Glückwunsch ans Rotkehlchen

Guten Tag – ein Kommentar

Das Rotkehlchen ist zum „Vogel des Jahres“ 2021 gewählt worden – es hatte den Schnabel vorn vor der Rauchschwalbe. Das hat der NABU mitgeteilt und ruft dazu auf, die Gärten „rotkehlchenfreundlich“ zu gestalten.

Rotkehlchen als Insektenfresser lieben laut NABU Vielfalt, zum Beispiel wilde Ecken und scheinbare Unordnung im Garten. Sie brüten in der Regel bodennah in Stängel- und Asthorsten, Holzstapeln, sogar Erdlöchern, Nischen in Mauerwerk und anderen geschützten Plätzen, mitunter sogar in Halbhöhlen-Nistkästen, wenn diese versteckt und niedrig angebracht werden.

„Wer dem Rotkehlchen helfen will, kann dies auf vielfache Weise tun; im eigenen Garten oder Kleingarten sollten möglichst nur heimische Bäume, Sträucher und Stauden gepflanzt werden, damit die Rotkehlchen und andere Vögel ausreichend Nahrung und Deckung finden. Besonders gut geeignet sind ein paar ‚wilde Ecken‘, zum Beispiel aus Reisighaufen, locker aufgeschichtet, und gern auch von Stauden oder Wildkräutern umstanden – da darf dann auch schon mal die Brennnessel oder die Knoblauchsrauke hochkommen. Denn immer folgen auch Insekten – das Büffet der Rotkehlchen ist dann reichlich gedeckt“, sagt Rüdiger Wohlers vom NABU Niedersachsen.

Welch ein herrliche Vorwand, es mit der Gartenarbeit nicht mehr ganz so genau zu nehmen: „Wilde Ecken“ für Rotkehlchen & Co. anzulegen ist allemal einfacher, als alles in Schuss zu halten.

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Erstellt:
29. März 2021, 06:45 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

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