Mönchengladbachs Trainer Marco Rose fasst sich an den Kopf - seit Wochen gelingt dem Team kein Sieg mehr. Foto: Federico Gambarini/dpa-Pool/dpa

Mönchengladbachs Trainer Marco Rose fasst sich an den Kopf - seit Wochen gelingt dem Team kein Sieg mehr. Foto: Federico Gambarini/dpa-Pool/dpa

Gelsenkirchen/Berlin 03.03.2021 Von Deutsche Presse-Agentur

Grammozis, Bobic, Kramer, Rose: Ganz schön was los

An einem turbulenten Fußball-Tag sorgen gleich mehrere Personalien für Aufsehen. Ein Blick auf vier Männer, die kommen, gehen oder erst einmal bleiben:

DIMITRIOS GRAMMOZIS: Er habe „riesige Lust auf diese Aufgabe“, ließ der neue Chefcoach des FC Schalke 04 wissen. Heute wird Grammozis das erste Training beim Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga leiten, am Freitag steht das Abstiegsduell mit dem FSV Mainz 05 an. Der 42-Jährige kickte unter anderem für den Hamburger SV, den 1. FC Kaiserslautern und den 1. FC Köln. Seine zweite Karriere als Trainer startete Grammozis beim VfL Bochum, zuletzt coachte er den Zweitligisten SV Darmstadt 98.

FRANK KRAMER: Bereits den zweiten Tag wird am Mittwoch Frank Kramer bei seinem neuen Club Arminia Bielefeld als Chefcoach auf dem Trainingsplatz stehen. Der 48-Jährige muss nach der Beurlaubung des beliebten Aufstiegstrainers Uwe Neuhaus gegen die Skepsis der Fans ankämpfen und soll die Ostwestfalen vor dem Abstieg bewahren. Er beginnt mit zwei Heimspielen gegen Union Berlin und Werder Bremen - im Idealfall arbeitet er sich dann mit dem Aufsteiger von Rang 16 auf einen Nichtabstiegsplatz vor. Und was sagte der Ex-Trainer der SpVgg Greuther Fürth und von Fortuna Düsseldorf und frühere Nachwuchsleiter bei RB Salzburg? Er habe „einfach totale Lust auf diese Aufgabe“.

FREDI BOBIC: Offenbar Lust auf eine neue Aufgabe scheint auch Fredi Bobic zu haben. Am Dienstagabend bestätigte der 49-Jährige in der ARD-Sendung „Sportschau Thema“ seinen Abschied von Eintracht Frankfurt im Sommer. Ob er aber - wie kolportiert und erwartet - zum Liga-Konkurrenten Hertha BSC wechselt, verriet der Ex-Nationalspieler nicht. „Ich will auf dieses Thema gar nicht mehr groß eingehen.“ Es seien „leider zu viele Indiskretionen“ in der Öffentlichkeit. Nach „Bild“-Informationen wollen die Frankfurter ihren Sportvorstand nur gegen eine Ablöse von fünf Millionen Euro vorzeitig aus dem bis 2023 laufenden Vertrag entlassen.

MARCO ROSE: Dass Marco Rose nach dieser Spielzeit von der einen Borussia (Mönchengladbach) zur anderen Borussia (Dortmund) wechselt, steht seit geraumer Zeit fest. Doch seitdem er seine Entscheidung öffentlich machte, geht es für die Gladbacher bergab: Die Pokalpleite ausgerechnet gegen Roses künftigen Club war die vierte Pflichtspiel-Niederlage am Stück seitdem. Auch wenn die Fans ihn am liebsten sofort loswerden würden, muss er sich vorerst keine Sorgen um ein vorzeitiges Ende seiner Tätigkeit am Niederrhein machen. „Ich sehe den Grund nicht, warum es nicht funktionieren soll“, sagte Eberl in der ARD. Der Abschied sei im Sommer, nicht jetzt.

© dpa-infocom, dpa:210303-99-663369/3

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Erstellt:
3. März 2021, 05:04 Uhr
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