Vor allem ältere Menschen, Personen mit chronischen Krankheiten oder Immunschwäche, medizinisches sowie pflegerisches Personal sollten sich gegen Grippe impfen lassen. Foto: terovesalainen - stock.adobe.com

Vor allem ältere Menschen, Personen mit chronischen Krankheiten oder Immunschwäche, medizinisches sowie pflegerisches Personal sollten sich gegen Grippe impfen lassen. Foto: terovesalainen - stock.adobe.com

Landkreis 07.10.2020 Von Holger Lachnit

Grippeschutz: freie Entscheidung

Experten befürchten für Herbst und Winter einen weiteren deutlichen Anstieg der Corona-Infektionen. Würde es dann parallel zu einer massiven Grippewelle kommen, könnte das Gesundheitssystem überlastet werden. Daher ist nach Einschätzung der Deutschen Krankenversicherung eine Grippeschutzimpfung in diesem Jahr besonders wichtig.

Vor allem ältere Menschen, Personen mit chronischen Krankheiten oder Immunschwäche, medizinisches sowie pflegerisches Personal sollten sich gegen Grippe impfen lassen. Oktober und November seien optimal für eine Impfung, aber auch während einer Grippewelle sei es noch möglich, sich zu schützen.

Der Körper brauche in der Regel zehn bis 14 Tage, bis er einen ausreichenden Impfschutz aufgebaut habe. Impfen lassen könne sich prinzipiell jeder, auch mit einem leichten Infekt. Bei fieberhaften Erkrankungen und akuten Infektionen sollte der Termin aber verschoben werden. Personen mit einer schweren Allergie gegen Hühnereiweiß oder gegen einen Bestandteil des Impfstoffs sollten vorab Rücksprache mit ihrem Arzt halten. Wichtig laut Deutscher Krankenversicherung: „Eine Grippeschutzimpfung schützt nicht vor Erkältungen und auch nicht vor dem Coronavirus.“

Es ist die freie Entscheidung eines jeden Einzelnen, ob er sich gegen Grippe impfen lässt oder nicht.

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Erstellt:
7. Oktober 2020, 07:00 Uhr
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