Freude über die Zertifizierung (von links): Michael Bruns-Kempf, Joachim Gaczki, Matthias Poppe, Jürgen Grothmann, Uwe Skupzig, Silvia Straube, Hermann Wiggers, Andrea Skupzig, Bettina Gazioch, Marie-Luise Schierkolk, Edzard Siuts, Nicola Köppel, Carmen Ketterer, Stefan Drechsler und Felix Schliephake. Kirchengemeinde Rodewald

Freude über die Zertifizierung (von links): Michael Bruns-Kempf, Joachim Gaczki, Matthias Poppe, Jürgen Grothmann, Uwe Skupzig, Silvia Straube, Hermann Wiggers, Andrea Skupzig, Bettina Gazioch, Marie-Luise Schierkolk, Edzard Siuts, Nicola Köppel, Carmen Ketterer, Stefan Drechsler und Felix Schliephake. Kirchengemeinde Rodewald

Rodewald 04.04.2017 Von Die Harke

„Grüner Hahn“ für Rodewald

Kirchengemeinde für Energieeinsparungen ausgezeichnet

Kürzlich fand die Auditierung des Umweltmanagementprogramms „Grüner Hahn“ in Rodewald statt. Nach über sieben Jahren Beschäftigung mit dem Thema und gut einjähriger Vorbereitung auf diesen Termin konnte die Kirchengemeinde Rodewald mit ihren bereits durchgeführten und noch geplanten Maßnahmen die kirchliche Umweltrevisorin, Carmen Ketterl aus Stuttgart, überzeugen, teilt die Kirchengemeinde mit. Gebäude und Abläufe wurden genau betrachtet und über mehrere Jahre Energieverbräuche festgehalten, Materialverbräuche ermittelt, Umweltleitlinien entwickelt, die Einhaltung der Umweltgesetze geprüft, Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Verbesserung von Biodiversität entwickelt und alles dokumentiert.

Durch Veränderungen im Ablauf, Wechsel des Stromanbieters zu einem Ökostrom-Lieferanten, Austausch des Gaskessels gegen einen Gasbrennwertkessel und so weiter konnte der Energieverbrauch für Gemeindehaus, St.-Aegidien-Kirche und St.- Johannis-Kirche in den letzten fünf Jahren um etwa 30 Prozent reduziert werden. Damit einher ging auch die damit erzielte Einsparung an CO2-Emissionen in etwa gleicher Höhe.

„Das Umweltteam, besetzt mit Marie-Luise Schierkolk, Jürgen Grothmann und Uwe Skupzig, und der Kirchenvorstand nehmen die Rolle als Vorbild und Multiplikator in unserer Gesellschaft an und stellen mit dem Umweltmanagmentsystem das Handeln der Kirchengemeinde transparent dar. Es wird nach außen kommuniziert, um auch auf nichtkirchliche Akteure Einfluss zu nehmen“, heißt es weiter.

Um die Zertifizierung nach außen darzustellen, darf die Kirchengemeinde die drei auditierten Gebäude mit einer Plakette schmücken.

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Erstellt:
4. April 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 40sec

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