Projektbeteiligte des „SchülerInnenSCOUT“-Projekts aus den teilnehmenden Schulen: OBS Hoya, OBS Marklohe, Hauptschule Liebenau, OBS Uchte, OBS Loccum, IGS Nienburg, Leintorschule und Gymnasium Stolzenau; hier nicht vertreten OBS Steimbke. Landkreis

Projektbeteiligte des „SchülerInnenSCOUT“-Projekts aus den teilnehmenden Schulen: OBS Hoya, OBS Marklohe, Hauptschule Liebenau, OBS Uchte, OBS Loccum, IGS Nienburg, Leintorschule und Gymnasium Stolzenau; hier nicht vertreten OBS Steimbke. Landkreis

Landkreis 18.04.2018 Von Die Harke

Grundlage für Präventionsarbeit

Schülerscouts planen 3. Vernetzungstreffen / Projekt an neun weiterführenden Schulen implementiert

14 Mädchen und Jungen haben sich kürzlich zusammen mit ihren betreuenden Lehrkräften und Schulsozialarbeiterinnen getroffen, um das dritte kreisweite Vernetzungstreffen der Schüler- und Schülerinnenscouts im Landkreis Nienburg zu planen. Im großen Besprechungsraum der Nienburger Polizeiinspektion sei es lebhaft zugegangen, heißt es in einer Mitteilung der Kreisverwaltung. Gastgeber waren das Präventionsteam der Polizeiinspektion, der Kreisjugendring und der Fachdienst Jugendarbeit und Sport des Landkreises.

Das Projekt „SchülerInnenSCOUTS“ sei derzeit an neun weiterführenden Schulen im Landkreis implementiert. „In der Schullandschaft des Landkreises Nienburg ist das Programm inzwischen im Rahmen der Präventionsangebote ein sehr zielführendes Projekt“, betont Simone Sommerfeld, Diplom-Sozialpädagogin beim Fachdienst Jugendarbeit und Sport. Es diene als gute Grundlage für gelingende Präventionsarbeit an den Schulen. „Viele unserer Angebote an Schulen bauen auf dieses Projekt auf.“ Auch Daniel Jahn, Beauftragter für Jugendsachen (BfJ) bei der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg, ist vom Erfolg des Programms überzeugt: „Mit dem Ansatz, an Schulen Schülerscouts auszubilden, die dort in den Pausen für Ruhe sorgen und als Gleichaltrige für Probleme ansprechbar sind, stärken wir die Zivilcourage und das Regelbewusstsein in der Schülerschaft.“

Zum dritten Mal wollen sich vom 22. bis 23. November Schülerinnen und Schüler und deren betreuende Schulsozialarbeiterinnen und Lehrkräfte mit den Projektinitiatoren im Evangelischen Jugendhof Sachsenhain in Verden treffen, um an zwei Tagen inhaltlich zu arbeiten und sich über das Projekt auszutauschen. „Da echte Beteiligung bei uns immer ganz oben steht“, wird Madlien Horlbeck vom Kreisjugendring zitiert, „planen wir grundsätzlich mit den Schülerinnen und Schülern, was für sie wichtig ist und welche Themen im Focus stehen sollen.“

Beim Vortreffen in der Nienburger Polizeiinspektion habe die Gruppe mithilfe abwechslungsreicher Methoden herausgearbeitet, dass Gesprächsführung, Rhetorik, Auftreten und Körperhaltung sowie das Thema Umgang mit Gewalt während der Workshops beim dritten Treffen vertieft werden sollten. Daneben solle genügend Raum und Zeit zum Kennenlernen und für den Austausch bleiben.

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Erstellt:
18. April 2018, 21:00 Uhr
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