Auch diese beiden hatten sich kunstvoll geschminkt.Engehausen

Auch diese beiden hatten sich kunstvoll geschminkt.Engehausen

Essern 01.11.2019 Von Die Harke

Gruseligste Moorbahn-Fahrt des Jahres

Verkleidete Besucher erfahren, wie Moora zu Tode kam

Während in der Moorbahnstation in Essern noch die Wagen geschmückt und für die gruseligste Fahrt des Jahres hergerichtet werden, machen sich im Moor die Geister und die Moorhexe bereit, den Menschen einen Empfang voller Schrecken zu bereiten. Es ist nicht nur die letzte planmäßige Moorbahnfahrt, sondern es ist auch Halloween, der Tag, an dem die Anderswelt sich den Menschen zeigt.

Und wie sie sich zeigt! Gespenstisch erleuchten Fackeln das Moor, der Zug wird gestoppt und die Moorhexe knöpft sich die Menschen vor. Sie ist recht übellaunig ob der Ruhestörung und es kann gut sein, dass das eine oder andere gar zu vorwitzige Bürschlein nächstens mit Schweineohren und Ringelschwänzchen aufwacht.

Auch Agnes, Mooras Mutter, die nach ihrer verschollenen Tochter sucht, bekommt ihr Fett weg. Die Hexe gibt die Geschichte von Moora preis, vom Drachen, der nur durch den Kuss einer holden Jungfer erlöst werden kann und der darum Moora entführte. Dass die schöne Moora schließlich den Tod im tiefsten Moorsee fand, will ihre Mutter nicht glauben und bittet die Menschen, ihr bei der Suche zu helfen.

Sie machen sich auf, um bei den Königen der Lüfte Rat zu holen, doch bevor sie das Reich der Kraniche durchqueren, müssen sie sich erst einmal gegen die Geister zur Wehr setzen, die auf der Seite der Hexe stehen.

Nach all den Gefahren ist es gut, unversehrt den Bahnhof zu erreichen und im „Alten Torfwerk“ bei einem guten Essen im Schein der Kerzen den Schrecken zu vergessen. Vielleicht wird es beim nächsten Mal gelingen, Moora zu finden und den armen Drachen zu erlösen. Wer weiß das schon ...

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Erstellt:
1. November 2019, 20:22 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 52sec

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