Gut gelaunt, aber nur von 9 bis 12

Gut gelaunt, aber nur von 9 bis 12

Von Edda Hagebölling

Holtorf. So richtig toll sah es lange Zeit nicht aus rund um Holtorfs neues Feuerwehrhaus. Nachdem vor gut einem Jahr die Einweihung des mit ganz viel Eigenleistung fertiggestellten Gebäudes am Dobben gefeiert worden war, schien sich für die Außenanlagen niemand mehr so richtig zu interessieren. Doch das ist jetzt Geschichte. Seit etwa zwei Monaten treffen sich im Schnitt neun Feuerwehr-Oldies Vormittag für Vormittag, um auch das Gelände rund um das schmucke Gebäude in einen ansprechenden Zustand zu versetzen. Bis zum Kinderfest am kommenden Sonnabend soll alles fertig sein.

„Eigentlich sollte auch der Rasen schon überall schön grün sein, doch das wird nicht mehr klappen“, so die Männer aus der Gruppe 62plus am Freitagmorgen beim Treffen mit der Harke am Sonntag.

Im rückwärtigen Bereich waren die „rüstigen Rentner“ um Holtorfs ehemaligen Brandmeister Fietze Schmädeke noch damit beschätigt, dem Kraut zu Leibe zu rücken. Eingesät werden sollte dieser Bereich zwar anschließend auch noch, doch für einen grünen Teppich wird es bis Sonnabend wohl nicht mehr reichen.

Anders dagegen am Haupteingang. Dort hatten Werner Messer, Hartmut Rust, Friedrich Gerking, Gerd Lilje, Karl-Heinz Zillmann, Heinrich Strankmann, Gerd Munk, Uwe Pohlmann und Fietze Schmädeke vor etwa acht Wochen damit begonnen, das Unkraut zu jäten, die Steine aus dem Boden herauszusammeln, Rasenborde zu setzen und die Hecke zu stutzen.

„Immer nur von 9 bis 12, und nie, ohne am Ende gemeinsam zu frühstücken oder sich einen leckeren Eintopf schmecken zu lassen“, so Fietze Schmädeke. Entsprechend gut ist die Stimmung. 150 Stunden dürften mittlerweile zusammengekommen sein, schätzen die Hobby-Gärtner.

Holtorfs neuer Brandmeister Udo Kowalzik freut sich verständlicherweise sehr über das Engagement der Gruppe 62plus.

Er betätigt sich während des zweimonatigen Arbeitseinsatzes als Getränkewart.