Manon Garms DH

Manon Garms DH

Nienburg 03.01.2017 Von Manon Garms

Gut über den Winter kommen

„Jetzt ist Weihnachten vorbei, jetzt kann es auch wieder warm werden“, sagte gestern eine Kollegin angesichts des nasskalten Wetters. Dieser Wunsch wird sicher nicht in Erfüllung gehen. Wir Menschen haben immerhin die Möglichkeit, uns mit warmer Kleidung gegen kalte Temperaturen zu wappnen. Wie aber überstehen eigentlich Vögel die Kälte? Vom NABU Niedersachsen erreichte die Harke-Redaktion gestern eine Pressemitteilung, die Antworten auf diese Frage gibt. Die meisten Vögel übernachten aufgeplustert und gut geschützt in Gebüschen oder an Baumstämmen. „Durch das Aufplustern entsteht um den Vogelkörper eine isolierende Luftschicht, die vor Minusgraden sehr effektiv schützt“, erklärt der NABU Niedersachsen.

Während Amseln oder Meisen alleine übernachten, finden sich zum Beispiel Rabenkrähen und Kolkraben jeweils in großen Schlafgemeinschaften zusammen. Die lärmenden Versammlungen bieten Schutz vor Feinden und Kälte gleichermaßen. Zugleich dienen sie dem Informationsaustausch über Nahrungsquellen. Zaunkönige und Baumläufer kuscheln sich in kalten Winternächten im Gebüsch oder Unterholz eng zusammen. So wärmen sie sich gegenseitig und sparen Energie.

Neben den frostigen Temperaturen werden im Winter auch das geringere Nahrungsangebot und die kürzeren Tage zur Herausforderung. Eichel- und Tannenhäher legen Vorratsdepots von Nüssen an, an deren Position sie sich exakt erinnern und die sie auch im Schnee wiederfinden können.

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Erstellt:
3. Januar 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 38sec

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