Gute Ergebnisse im Fusionsjahr

Wirtschaft Volksbank Aller-Weser stolz auf Bilanzsumme von 627 Millionen Euro

Die Volksbank Aller-Weser hat ihre erste Bilanz vorgelegt: Die Bilanzsumme stieg um 4,2 Prozent auf 627 Millionen Euro. Ebenso legten die von der Volksbank verwalteten Einlagen auf 456 Millionen Euro zu. Das entspricht einer Steigerung um 2,1 Prozent. Landkreis (sg). „Wir können alle stolz sein, in einem Fusionsjahr, welches mit sehr vielen Veränderungen einhergeht, dieses gute Ergebnis zu erzielen. Dies ist der Verdienst unserer engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagte der Vorstand der Volksbank Aller-Weser anlässlich seiner Bilanz-Vorstellung gestern Vormittag in Verden.

In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld sei die Zusammenführung der ehemaligen Volksbanken Grafschaft Hoya und Verden erfolgreich umgesetzt und mit einem guten Ergebnis abgeschlossen worden. Das teilte der Vorstand stolz mit: Die Volksbank Aller-Weser blickt trotz Staatsschuldenkrise, Banken-Union, Regulierungen und gesunkenem Wirtschaftswachstum auf ein gutes Jahr zurück.

So stieg die erste gemeinsame Bilanzsumme auf 627 Millionen Euro, eine Steigerung um 4,2 Prozent. Ebenso legten die von der Volksbank verwalteten Einlagen auf 456 Millionen Euro zu. Das entspricht einer Steigerung um 2,1 Prozent.

280 Millionen Euro (plus 3,7 Prozent) betrug die Zahl der Kundenkredite. Die Zahl der Mitglieder wurde mit 13 530 beziffert.

Das niedrige Zinsniveau wurden von vielen Privatkunden genutzt, um Wohneigentum zu erwerben oder durch Modernisierung zu verschönern. Das Wachstum betrug 3,8 Millionen Euro.

Insbesondere die gewerblichen und landwirtschaftlichen Volksbank-Kunden nutzten rege die günstigen Kreditkonditionen, um zukunftsorientierte Investitionen zu tätigen. Die Steigerung betrug 6,3 Millionen Euro.

Für die Vielzahl der in den Kreditvereinbarungen enthaltenen öffentlichen Förderkredite erhielt 2012 die Volksbank den Förderpreis der DZ-Bank AG und zählt zu den vier aktivsten Banken in ihrer Größenklasse in Ost-Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein.

Der in der Öffentlichkeit geführten Diskussion um die zukünftigen Eigenkapitalanforderungen nach „Basel III“ sieht die Volksbank gelassen entgegensehen, hieß es: Mit einem derzeitigen Eigenkapital von rund 64,5 Millionen Euro sei die Bank überdurchschnittlich dotiert.

Zufrieden zeigte sich der Vorstand mit der Entwicklung der Vermittlungen im Finanz-Verbund.

So konnte sich die Beratungsleistung in den Bereichen Bausparverträge (plus zehn Prozent), dem verbraucherfreundlichen Anschaffungsdarlehen „easyCredit“ (plus 86 Prozent), Investmentfondswachstum (plus vier Prozent), Sachversicherungen (ebenfalls plus vier Prozent) und dem Bestandswachstum bei den Vorsorgeverträgen mit plus fünf Prozent sehen lassen.

Das Immobilien-Vermittlungsvolumen verbesserte sich auf 6,4 Millionen Euro. Einen Schub erhielt der Bereich durch die eigene Vermittlungstätigkeit im Bereich Verden.

Auch die Geschäftsstellen werden kontinuierlich modernisiert: Nach Eystrup (2011) und Morsum (2012) wird in diesem Jahr die Geschäftsstelle Etelsen auf den neuesten Stand gebracht, so der Vorstand.

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Erstellt:
20. Januar 2013, 00:00 Uhr
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