Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat eine Anpassung des Corona-Sonderprogramms für niedersächsische Sportorganisationen auf den Weg gebracht. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat eine Anpassung des Corona-Sonderprogramms für niedersächsische Sportorganisationen auf den Weg gebracht. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Landkreis 25.01.2022 Von Die Harke

Gute Nachricht für Sportvereine: Corona-Sonderprogramm geht ins dritte Antragsjahr

Maximalfördersumme wird im Jahr 2022 erneut erhöht

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat eine Anpassung des Corona-Sonderprogramms für niedersächsische Sportorganisationen auf den Weg gebracht. Neu ist, dass Sportvereine nunmehr insgesamt bis zu 150 000 Euro, statt wie bisher 100 000 Euro, abrufen können.

Nach Abstimmung mit dem Landessportbund Niedersachsen (LSB), dem Niedersächsischen Finanzministerium sowie dem Niedersächsischen Landesrechnungshof haben die Sportorganisationen auch im Jahr 2022 weiter die Möglichkeit, Anträge zu stellen.

Minister Pistorius sagt: „Mit der Ausdehnung des Antragszeitraums auf das gesamte Jahr 2022 eröffnen wir dem organisierten Sport in Niedersachsen weiter eine wichtige Unterstützung bei der Bewältigung der aktuellen Situation. Um den von den andauernden Einschränkungen besonders betroffenen Sportvereinen unter die Arme zu greifen, haben wir erneut eine Erhöhung der Maximalfördersumme für Sportvereine um zusätzliche 50 000 Euro auf den Weg gebracht.“

Anträge bis 31. Dezember 2022

Die Abwicklung des Corona-Sonderprogramms für Sportorganisationen erfolgt weiterhin im Rahmen der Richtlinie über die Gewährung von Billigkeitsleistungen zur Unterstützung von der COVID-19-Pandemie in ihrer Existenz bedrohter gemeinnütziger Sportorganisationen. Diese können auf der Grundlage der angepassten Richtlinie für den Zeitraum vom 16. März 2020 bis einschließlich 31. Dezember 2022 Billigkeitsleistungen in Höhe von 70 Prozent der entstehenden Unterdeckung, höchstens jedoch in Höhe von insgesamt 150 000 Euro pro Verein erhalten. Eine allgemeine Kompensation entgangener Einnahmen ist auch weiterhin nicht vorgesehen.

Leider ist Corona weiterhin unberechenbar, wie auch die Omikron-Variante gerade eindrucksvoll belegt.
Boris Pistorius, Niedersächsischer Minister für Inneres und Sport

Zu den Gründen für die Anpassung der Richtlinie führt Pistorius weiter aus: „Im Herbst des vergangenen Jahres hatten wir die Hoffnung, allmählich in Richtung eines Normalzustandes zurückzukehren. Doch leider ist Corona weiterhin unberechenbar, was auch die Omikron-Variante gerade beweist. Sportvereine mit eigenen Sportanlagen, Vereinsgaststätten, Kursangeboten und solche, die einen Großteil ihrer Einnahmen durch Sportveranstaltungen generieren, sind besonders schwerwiegend betroffen. Daher werde ich mich auch weiter für eine möglichst bürokratiearme, bedarfsgerechte Unterstützung aller niedersächsischen Sportorganisationen stark machen, damit uns Menschen im Sportland Niedersachsen eine vielfältige Sportlandschaft erhalten bleibt.“

Das Corona-Sonderprogramm gibt es seit Sommer 2020. Es hat ein Gesamtvolumen von sieben Millionen Euro. In 2020 und 2021 sind davon bereits gut 5,2 Millionen Euro abgerufen worden; in 2022 stehen den Vereinen und Verbänden daher noch rund 1,8 Millionen Euro zur Verfügung.

Gemeinnützige Sportorganisationen können ihre Anträge ab sofort und wie bisher online über den Förderbereich im Intranet des LSB stellen www.lsbntweb.lsb-niedersachsen.de/foerder.osp. Eine Antragstellung ist bis zum 15. November 2022 möglich.

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Erstellt:
25. Januar 2022, 14:08 Uhr
Lesedauer:
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