Im Abo 9 ist Karin Pagmar in der Rolle der legendären Zarah Leander zu erleben.					                             ACWP ACWP

Im Abo 9 ist Karin Pagmar in der Rolle der legendären Zarah Leander zu erleben. ACWP ACWP

22.08.2015

Gute Unterhaltung und Musik

„Seniorinnen & Senioren“: Das (Nachmittags-) Abo 9 des Nienburger Theaters im Porträt

Nienburg. Gute Unterhaltung und Musik - das bietet das Nachmittags-Abonnement 9 des Nienburger Theaters, das sich speziell an Seniorinnen und Senioren richtet, aber natürlich auch an alle anderen Theaterliebhaber. Das Besondere ist: Alle Vorstellungen beginnen um 15 Uhr. Vor der Aufführung und während der Pause bietet das „Weserschlößchen“ eine Kaffeetafel an.

Los geht es am Donnerstag, 5. November, um 15 Uhr mit „Zarah Leander – Ich bin ein Star“. Zum 100-jährigen Jubiläum der UFA-Filmstudios Babelsberg wird Karin Pagmar sich erneut mit dieser Erfolgsproduktion in die Herzen der Zuschauer singen und die Legende Zarah Leander lebendig werden lassen. Keine andere Sängerin interpretiert die unvergessenen Schlager wie „Der Wind hat mir ein Lied erzählt“, „Nur nicht aus Liebe weinen“, „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehn“, „Wunderbar“ oder „Yes, Sir“ so einzigartig und so nah am Original wie Karin Pagmar. Nicht umsonst ist sie 2014 mit dem schwedischen Musikpreis für besondere Verdienste mit ihren Interpretationen der Zarah-Leander-Lieder ausgezeichnet worden. Georg Menro wird diesen Liederabend moderieren und interessante Anekdoten aus dem Leben der Diva einstreuen. Diese Hommage ist eine Produktion von Artistic Consulting Wolfgang Poser aus Hannover.

Am Sonntag, 29. November, um 15 Uhr erleben die Theatergäste einen „Winterzauber“. Es sind Bilder, die den Eindruck erwecken, mit auf eine musikalische Reise genommen zu werden. Agieren werden die Orchester und Ensembles der Musikschule Nienburg / Weser, die das Publikum durch die winterlichen Impressionen begleiten.

Weiter geht es am Sonntag, 31. Januar, um 15 Uhr mit einem plattdeutschen Stück der Sing- und Spielgemeinschaft Holte-Langeln: „Die Hallig: Medewatt“. Sozialforscher wollen feststellen, wie sich eine durchschnittliche deutsche Familie verhält, wenn sie, völlig auf sich gestellt, vierzehn Tage auf einer Hallig verbringt, und um einen Anreiz zu schaffen, bietet das Forschungsinstitut das einzige Haus auf der Hallig Medewatt kostenlos als Feriendomizil an. Unter den vielen Familien, die gewillt sind, den Testurlaub anzutreten, werden zwei ausgewählt, die aus sehr unterschiedlichen Bevölkerungsschichten kommen. Unglücklicherweise stellt man diesen beiden Familien, aufgrund eines Buchungsfehlers, das Hallighaus während des gleichen Zeitraums zur Verfügung und das erzwungene Zusammenleben droht, da ein Verlassen der Hallig nicht ohne weiteres möglich ist.

Am Mittwoch, 9. März, um 15 Uhr zeigt die Komödie Braunschweig das Stück „Schick mir keine Blumen“ mit Christiane Rücker, Max Schautzer, Wolfram Pfäffle, Botond von Gaal, Joachim Kwasny und Marc Zabinski. Zum Inhalt: Der penetrante Hypochonder George Kimball ist überzeugt - er ist unheilbar krank. Als sein Arzt bei einem Telefonat auch noch über das bevorstehende Ableben spricht, bezieht George das Gespräch auf seinen Gesundheitszustand und glaubt nun seine Selbstdiagnose bestätigt. Zunächst wendet er sich in seiner Not an seinen besten Freund und Nachbarn Arnold. Leider ist Arnold nicht gerade die beste Hilfe, da er den Gedanken an den nahenden Verlust seines Freundes von nun an in Massen von Martinis ertränkt. Um für Judy keinerlei Mühen und Kosten zu hinterlassen, sorgt George außerdem mit einer Grabstätte für sich, seine Frau und deren potentiellen zweiten Gatten vor.

Zum Abschluss im Abo 9 wird eine Operette dargeboten. Am Mittwoch, 6. April, um 15 Uhr ist das Theater für Niedersachen mit „Boccaccio“ von Franz von Suppé zu Gast. Im Florenz des Jahres 1331 sind die Männer in heller Aufregung, weil der berühmt-berüchtigte Dichter Boccaccio in der Stadt weilt und mit seiner freizügigen Literatur die Ehefrauen angeblich zur Untreue aufstachelt. Allerdings ist das, was er über die Florentiner Frauen schreibt, nicht ganz falsch. Die Männer wollen sich am Dichter rächen, doch erwischen sie dabei einen Falschen. Boccaccio liebt Fiametta, die Ziehtochter des Gewürzkrämers Lambertuccio und leibliche Tochter des Herzogs von Florenz. Beide wissen lange nicht, wer der andere in Wahrheit ist, außerdem hat der Herzog den Prinzen von Palermo als Fiamettas Gatten auserwählt. Aber natürlich gibt es für Boccaccio und Fiametta ein Happy End. Eine inhaltliche Einführung wird um 14.30 Uhr im Theatersaal angeboten.

Ein Abonnement bietet echte Vorteile. Neben der Sitzplatzgarantie sparen Abonnenten bares Geld. Wer beispielsweise Karten für alle fünf Inszenierungen im Einzelverkauf erwirbt, bezahlt in der ersten Kategorie 111,50 Euro. Im Abo-Paketpreis sind es lediglich 67,50 Euro. Die Ersparnis beträgt 44 Euro pro Person. Ein Abonnement ist bereits zu einem Einstiegspreis in Höhe von 52,50 Euro erhältlich bei einer Ersparnis von 35 Euro. Abonnements sind das ganze Jahr über erhältlich. Es besteht die Möglichkeit, innerhalb des kompletten Abo-Angebotes zwei Stücke zu tauschen. Zudem gibt es ein Schnupper-Abo mit insgesamt drei Stücken. Für alle Aufführungen sind Tickets auch im Einzelverkauf erhältlich. DH

Abos können abgeschlossen werden an der Theaterkasse im Stadtkontor, Kirchplatz 4, Telefon (0 50 21) 8 72 64 und 8 73 56. Die Theaterkasse hat montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr, freitags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Weitere Informationen sind per E-Mail unter theaterkasse@nienburg.de sowie im Internet unter www.theater.nienburg.de erhältlich.

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Erstellt:
22. August 2015, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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