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Nienburg 19.11.2016

Guten Tag

„Die Weihnachtsbäume stehen schon. Montag beginnen wir mit dem Schmücken.“ Nienburgs Gärtnermeister Lutz Scheele war gleich am Telefon, als die HamS mit dem städtischen Bauhof einen Termin vereinbaren wollte zum Thema: Was machen die Bauhofmitarbeiter eigentlich den lieben langen Tag? Die Antworten lesen Sie in der kommenden Ausgabe.

In der kommenden Ausgabe werden Sie dann auch lesen, ob Nienburgs 2. Adventszauber rund um St. Martin dieses Mal zusammen mit der Eisbahn eröffnet werden konnte. Die Chancen stehen eigentlich gut. Der Unterbau für die Eisbahn ist schon da, die Betreuung ist sichergestellt, und auch der Verleiher der Eisbahn scheint sein Handwerk zu verstehen. Am Freitag um 17 Uhr weiß man mehr.

Bereits in diese Ausgabe lesen Sie einen Bericht von Kamiran Al Ahmed über die schrecklichen Erlebnisse, die drei Kinder und Jugendliche auf ihrer Flucht aus Syrien erleiden mussten.

Außerdem ruft Nienburgs Stadt- und Kreisarchivarin Patricia Berger dazu auf, „Wirklich aus der Geschichte zu lernen.“ Wie zahlreiche andere Stadt- und Kreis-Nienburger auch war sie von den Naturfreunden für das Projekt „Zukunftsvisionen“ gebeten worden, einmal aufzuschreiben, wie die Welt aussieht, in der sie gerne leben würde. Die Harke am Sonntag ist der Bitte, das Naturfreunde-Projekt aufzugreifen, gerne nachgekommen.

Patricia Berger ist auch die Verfasserin des Berichts über das Schicksal von Hans und Gertruf Friedheim. „Wer bei Juden kauft, ist ein Volksverräter.“ In einem Aushängekasten am „braunen Haus“ in der Georgstraße hatten Mitglieder der NSDAP Fotos von Kunden ausgestellt, die es gewagt hatten, bei Elb- Friedheim einzukaufen. Friedheims kapitulierten und übergaben ihr Geschäft am 1. August 1936 an Walter Rieckhoff.

„Vielfalt statt Einfalt“ war das Motto des Aktionstages, der gestern in Nienburgs Innenstadt stattfand. Und prompt den rechtsextremen „Freundeskreis Thüringen/ Niedersachsen“ auf den Plan rief. „Sooft ihr auch aufkreuzt, wir werden uns euch in den Weg stellen. Nienburg ist kein Ort für Neonazis. Ihr seid nicht willkommen,“ betonte gestern Mittag Gewerkschaftssprecherin Sabrina Wirth im Vorfeld des Aktionstages.

Die vielen, vielen Gruppen, die sich beteiligten, hatten sich über die gesamte Innenstadt verteilt. Dass sie auch in der Nähe von türkischen Geschäften oder Flüchtlingsunterkünften anzutreffen waren, verstand sich für sie von selbst.

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Erstellt:
19. November 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 08sec

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