Edda Hagebölling DH

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Guten Tag

Im Landkreis Nienburg sind heute rund 101 500 Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Vertreter für die Gemeinde-, Samtgemeinde- und Stadträte und für den Kreistag zu wählen. In der Samtgemeinde Mittelweser gibt es einen Wahlzettel mehr. Dort wird auch der Nachfolger von Samtgemeindebürgermeister Bernd Müller gewählt. Einziger Bewerber ist Jens Beckmeyer.

Präsentiert werden die Wahlergebnisse ab etwa 19 Uhr unter anderem auf der Internetseite des Landkreises unter www.kreis-ni.de.

Freie Wahlen. Ein unschätzbares Gut. Ehrensache, dass wir heute von der Möglichkeit, den Kandidaten oder die Partei unseres Vertrauens ohne Angst wählen zu können, Gebrauch machen, oder? Bei den letzten Kommunalwahlen vor fünf Jahren lag die Wahlbeteiligung im Landkreis Nienburg bei knapp 53 Prozent. Das dürfte noch zu toppen sein.

Schon fast wieder in Vergessenheit geraten ist dagegen das alarmierende Ergebnis der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern vom vergangenen Sonntag. Wie unsere heimischen Landtagsabgeordneten die Wahl in Meck-Pom bewerten, lesen Sie auf der nebenstehenden Seite.

Kombinieren lässt sich der Gang ins Wahllokal heute prima mit einem Ausflug in die nähere oder weitere Umgebung. Anlässlich des Tages des offenen Denkmals finden überall im Kreis kleinere oder größere Veranstaltungen statt. Zentraler Ort ist in diesem Jahr die Samtgemeinde Marklohe. Sie kann per Fahrrad erkundet werden. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr der Rewe-Parkplatz.

Apropos Fahrrad. Wer wie die Teilnehmer der Gruppe „Betreutes Radfahren mit Gundi und Horst in Südholland“ einmal für mehrere Tage mit dem Fahrrad in unserem Nachbarland unterwegs war, versteht, warum der ADFC mit den Bedingungen, die die Radfahrer in Nienburg vorfinden, noch nicht so zufrieden ist. Zweispurige Radwege, Autos, die geduldig warten statt hektisch zu hupen, dafür aber jede Menge einheimische Radler aus allen Himmelsrichtungen. Irgendwie ne ganz andere Welt.

Eine ganz andere Welt finden auch die Frauen, Männer und Kinder vor, die auf ihrer Flucht vor dem Krieg bei uns im Landkreis Nienburg gelandet sind. Dass beim CJD am 1. September das vom Bundesamt für Migration geförderte Projekt „Willkommen in Nienburg“ gestartet ist, war bereits in einer der letzten Ausgaben zu lesen. In der heutigen Ausgabe der Harke am Sonntag beginnt die Serie, in der ein Journalist aus Syrien über das Leben in seiner Heimat und im Landkreis Nienburg berichtet. Der zweifache Familienvater möchte die Öffentlichkeit für die Sorgen der Flüchtlinge in einer für sie völlig neuen Welt sensibilisieren. Sinn der Rubrik ist aber auch, anderen Flüchtlingen Tipps für das Leben in Nienburg zu geben. Aus diesem Grund erscheint der Text auch auf arabisch.

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Erstellt:
10. September 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 18sec

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