Edda Hagebölling DH

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Guten Tag

von Edda Hagebölling

„Eine Bürgerin aus Wietzen wurde von einer angeblichen Anwaltskanzlei angerufen. Ihr wurde mitgeteilt, dass sie aus früheren Gewinnspielteilnahmen Schulden in Höhe von 18 000 Euro zu bezahlen hätte. Der Betrag sollte per Western Union auf ein Auslandskonto in der Türkei überwiesen werden. Die Angerufene reagierte besonnen, ließ den Anrufer aussprechen und gab dann deutlich zu verstehen, dass sie nicht zahlen und stattdessen eine Strafanzeige erstatten werde. Als sie daraufhin beschimpft und ihr angedroht wurde, dass man sie polizeilich abführen lassen werde, legte sie auf.“ Aus aktuellem Anlass hat Nienburgs Polizei wieder einmal allen Grund vor mysteriösen Anrufern – ganz gleich, ob aggressiv drohend oder vermeintlich vertraut – zu warnen. In diesem Fall ist die Sache gut ausgegangen. Die Anruferin hat einfach aufgelegt und anschließend die Polizei verständigt.

„Was ist gut, was könnte man verbessern in Holtorfs Freibad?“ Dieser Frage geht zurzeit der 12. Jahrgang des Beruflichen Gymnasiums Wirtschaft an den Berufsbildenden Schulen des Landkreises Nienburg im Rahmen seiner Projektarbeit nach. Die Schülerinnen und Schüler haben dazu in etwa Gleichaltrige an ihrer Schule, aber auch die Grundschüler in Erichshagen-Wölpe befragt. Außerdem sind sie auf Nienburgs Wochenmarkt unterwegs gewesen, um Passanten zu befragen. Kein leichtes Unterfangen. „Keine Zeit, keine Zeit“, war eine der Standardantworten. Es sei denn, den Jugendlichen gelang es, den Begriff „Holtorfer Freibad“ ins Spiel zu bringen. „Dann sind die Leute sogar wieder umgedreht und haben gerne auf unsere Fragen geantwortet“, so BBS-Schüler Maximilian Klein. Gefragt wurde bei der Gelegenheit auch: Können Sie eigentlich schwimmen?

Auf die Auswertung der etwa 500 Fragebögen sind sicher nicht nur die Schüler gespannt. Die HamS wird zu gegebener Zeit berichten.

Zu lesen sein wird in der Montagausgabe der Harke unter anderem ein Bericht über das Maifest des DGB. „Zeit für mehr Solidarität“, lautet in diesem Jahr das Motto. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr mit dem Politischen Frühstück am Quaet-Faslem-Haus an der Leinstraße. Zum Thema „Flüchtlingssituation im Landkreis Nienburg“ diskutieren neben Landrat Detlev Kohlmeier und Kai Weber vom Flüchtlingsrat Niedersachsen zwei ehrenamtliche Flüchtlingshelferinnen. Die Maikundgebung beginnt um 11.15 Uhr. Redner sind der Gewerkschaftler Ulrich Gransee und Landrat Kohlmeier.

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Erstellt:
30. April 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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