Edda Hagebölling DH

Edda Hagebölling DH

Guten Tag

von Edda Hagebölling „Ich find‘s okay. Ein helles, modernes Bad, alles schön übersichtlich, das Personal total nett und hilfsbereit, und die Preise sind so wie überall.“ Fast zwei Jahre lang ist der Heemser mehrmals die Woche zum Schwimmen nach Neustadt gefahren. Jetzt war er zum ersten Mal in Nienburgs neuem „Wesavi“. Mit dem Fahrrad. Und fand‘s wunderbar. Er scheint nicht der Einzige zu sein. 180 bis 230 Gäste kommen nach Angaben von „Wesavi“-Geschäftsführer Olaf Seemeyer zurzeit pro Tag ins neue Ganzjahresbad. Die Schulen und Vereine noch nicht mitgerechnet. Klingt doch schon mal gar nicht so schlecht, oder? Ende Oktober soll dann auch der Saunabereich fertig sein. Seemeyer würde sich freuen, wenn das „Wesavi“ eines Tages in einem Atemzug mit dem „Verwell“ in Verden genannt würde. Lassen wir uns überraschen.

Spannend wird es in jedem Fall noch einmal, wenn auch der Parkplatz fertiggestellt ist. Allerdings weniger für die Besucher des Ganzjahresbades als für die Theatergäste. Da der „Wesavi“-Parkplatz genauso funktioniert wie der auf dem Schloßplatz, heißt es also auch dort künftig: Parkschein entwerten, in den Automaten stecken und darauf warten, dass sich die Schranke öffnet. Um diesen Prozess zumindest ein bisschen zu beschleunigen, soll der Parkschein aller Voraussicht nach bereits an der Theater-Garderobe entwertet werden können. Die Warterei vor der Schranke lässt sich damit natürlich nicht vermeiden. Vielleicht hilft aber der Appell an die mobileren Theatergäste, aus Rücksicht auf die Älteren künftig einen anderen Parkplatz anzusteuern.

Aber apropos Parkplatz: Noch nie bin ich am Altstadtfestsonnabend so lange auf Parkplatzsuche gewesen wie in diesem Jahr. Angeblich sollen in diesem Jahr weniger Aussteller und Besucher in Nienburg gewesen sein. Ich fand zwar, dass genau das Gegenteil der Fall war, lasse mich aber auch gerne eines Besseren belehren. Bewusst wurde mir aber zum ersten Mal, dass ausgerechnet bei Nienburgs Mega-Sause mit dem Schloßplatz, der Tiefgarage Burgmannshof und der am Rathaus gleich drei große Einheiten nicht zur Verfügung standen. Zudem hatten so gut wie alle Firmen und Behörden ihre Parkplätze mit einer Kette gesichert. Aus gutem Grund, wie man spätestens am Sonntagmittag dort feststellte, wo die Kehrmaschine noch nicht hingekommen war. Sogar der Streusalzbehälter am Theater war aufgebrochen und in seine Einzelteile zerlegt worden. Dass auch das Granulat überall herumlag, brauche ich sicher nicht extra zu erwähnen.

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Erstellt:
5. Oktober 2014, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 14sec

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