Edda Hagebölling DH

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Guten Tag

von Edda Hagebölling

Laub harken und Minigolfbahn abbauen. Das sind die Arbeiten, die am kommenden Sonnabend auf dem Gelände des Holtorfer Freibades anstehen. Ab 9 Uhr sind all diejenigen willkommen, die von der Arbeit im eigenen Garten noch nicht die Nase voll haben. Der Förderverein um Waltraut Heidorn und Sabine Borchers hofft, dass sich neben dem harten Kern noch ein paar Unerschrockene mehr einfinden. Zumal der "harte Kern" nicht jünger wird. Rudi Franz und seine Frau beispielsweise – immer zur Stelle, wenn rund um das Freibad etwas zu tun ist – und zu tun ist im Grunde immer was – haben gerade ihr Häuschen in Holtorf gegen eine seniorengerechte und pflegeleichte Wohnung in Nienburg eingetauscht. „Ich hoffe wirklich, dass diejenigen, die Freude daran haben, anderen zu helfen, nicht aussterben“, so Waltraut Heidorn. Dass ehrenamtliche Arbeit noch dazu auch Spaß machen kann, weiß die Fördervereins-Vorsitzende aus eigener Erfahrung. Sie freut sich immer, wenn Großeltern mit ihren Enkeln oder Eltern mit ihren Kindern auf die Minigolfbahn kommen, um gemeinsam Zeit zu verbringen. „Nicht auszudenken, wenn wir die Anlage eines Tages nicht mehr aufbauen können, weil uns keiner mehr hilft“, fährt sie fort. Doch am Sonnabend soll die Minigolfbahn nicht auf, sondern abgebaut werden. Um – ein, zwei Wochen später – die Eisbahn aufzubauen. Wie gesagt: zu tun gibt's immer was am Dobben in Holtorf. Und noch einer würde sich freuen, wenn sich auf den heutigen Aufruf in der Harke am Sonntag ein paar Leute melden würden: Günther Krüger von der Kleingärtenvereinigung Liebenau. Er hat drei frei gewordene Gärten zu vergeben. Seine Werbebotschaft: Ich kann mir mein Gemüse selbst anbauen, weiß also, was ich esse, wenn ich die Erdbeeren für die Marmelade oder die Bohnen aus dem Glas selbst angebaut habe. Leuchtet irgendwie ein, oder? Und noch etwas könnte den einen oder anderen beeindrucken: Stefan Hilker hatte jetzt seine 300. Nachtwächterführung. „Zusammen mit den rund 450 von meinem Kollegen Jürgen Heckmann haben wir bei 20 Teilnehmern pro Gruppe bereits rund 15 000 Menschen durch Nienburg geführt. Menschen, die im Anschluss garantiert irgendwo einkehren, um etwa zu trinken, meistens aber auch, um etwas zu essen. Wirtschaftsförderung par excellence, gell?

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Erstellt:
27. Oktober 2013, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 11sec

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