Edda Hagebölling DH

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Guten Tag

von Edda Hagebölling

Nienburgs Innenstadt soll – endlich– wieder grüner werden. Nachdem im Sommer 2009 fast alle Robinien gefällt werden mussten - in der Langen Straße war eine etwa 15 Meter hoher Baum aus heiterem Himmel umgestürzt und hatte einen 57-jährigen Rehburg-Loccumer unter sich begaben – tat man sich lange Zeit schwer mit der Entscheidung, was jetzt werden soll. Das könnte sich jedoch noch in diesem Herbst ändern. In seiner siebten Sitzung hat sich der Arbeitskreis Innenstadt dafür ausgesprochen, nicht auf die große Lösung zu warten – im Gespräch ist ein Wettbewerb zur Neugestaltung der gesamten Fußgängerzone –, sondern Nägel mit köpfen zu machen und neue Bäume anzupflanzen. Zumal es Sponsoren gibt, die bereit sind, dieHälfte der Kosten zu übernehmen. Der Wirtschafts- und Marketingausschuss wird am Mittwoch über den vorgelegten Vorschlag beraten.

Wie sehr ein Baum das gesamte Erscheinungsbild positiv verändert, wird zurzeit wunderbar am neuen E-Center deutlich. Am Freitagabend standen dort - quasi wie von Zauberhand geschaffen - mehrere schon ganz ansehnliche Bäumchen. „Das E-Center ist wirklich schön geworden“, so eine Freundin am Freitagabend. Davon, ob das auch für den Markt selbst gilt, wird man sich ab Donnerstag überzeugen können. Dass die umliegenden Geschäfte der Eröffnung des E-Centers ebenfalls mit Spannung entgegen sehen, ist nachvollziehbar. Sie haben sich längst herausgeputzt und winken ebenfalls am Donnerstag mit besonderen Aktionen. Ich denke, am Ende werden Freundlichkeit und Service darüber entscheiden, wo der Kunde künftig einkauft.

Darüber entscheiden, wer in den nächsten acht Jahren die Geschicke in ihrer Samtgemeinde maßgeblich lenken soll, müssen heute noch einmal die Markloher. Sie sind aufgerufen, ihren Bürgermeister zu wählen.

Zu besonderen Gottesdiensten laden heute die Kirchen ein. In seiner Betrachtung zum Erntedank appelliert Nienburgs Superintendent Martin Lechler, einerseits dafür zu Sorge zu tragen, dass Nahrung schonend und artgerecht produziert wird, andererseits aber auch zu bedenken, dass die Landwirte, für die das längst selbstverständlich ist, für ihre Produkte einen angemessenen Preis bekommen müssen.

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Erstellt:
6. Oktober 2013, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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