Edda Hagebölling DH

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Guten Tag

Sollte jetzt auch Nienburgs Stadtrat grünes Licht geben, wird im Nordertor im kommenden Jahr neben dem Nordring- auch der E-Center-Kreisel gebaut. Das E-Center selbst soll noch in diesem Jahr eröffnet werden. Wenn das keine gute Nachricht ist. Das Ganzjahresbad macht ebenfalls sichtbare Fortschritte. Es tut sich also was in Nienburg. Doch zu tun bleibt offenbar immer noch genug.

Das sehen auch die rüstigen Damen aus dem Arbeitskreis „Altengerechtes Nienburg“ so. Sie machen sich schon seit längerem dafür stark, dass der Weserwall endlich rollator-gerecht ausgebaut wird. Außerdem würden sie sich wünschen, dass der geheimnisvolle Bänke-Schwund in der Innenstadt wieder gestoppt wird. „Ältere Menschen sind darauf angewiesen, sich auch einmal setzen zu können, ohne gleich etwas verzehren zu müssen“, betonen sie. „Die Sitzbänke sind abgängig,“ lautet wohl die offizielle Version aus dem Rathaus. Dabei kann sich jeder vorstellen, dass es die Geschäftsleute sind, die nicht möchten, dass auf der Bank vor ihrem Geschäft Alkohol getrunken und gegrölt wird. Sicher nachvollziehbar. Aber kann es andererseits sein, dass besonders die älteren Menschen in der Langen Straße unter dem Verhalten der vier, fünf Obdachlosen leiden müssen?

Auch würden sich die furchtlosen Seniorinnen freuen, wenn sich die Innenstadt nicht nur an den Markttagen in ein kleines Blumenbeet verwandeln würde. „Warum soll nicht auch in Nienburg möglich sein, was auch in anderen Städten funktioniert?“, fragen sie: Paten zu finden, die die Blumenkästen regelmäßig pflegen. Allerdings möchten die Damen manchmal auch verzagen. „Wir haben schon so manche Anregung vorgetragen, wurden im Rathaus auch immer nett aufgenommen, doch eine Rückmeldung haben wir bisher nie bekommen“, berichten sie.

Über etwas mehr Resonanz würde man sich auch in Nienburgs neuem Mütterzentrum freuen. Nach dem Umzug ins ehemalige „Samen Tatje“ verfügen die Organisatorinnen über helle, freundliche und großzügig geschnittene Räumlichkeiten. Während die Kinder nebenan spielen, können die Mütter bei einer Tasse Kaffee klönen. Oder einfach mal in Ruhe lesen. Gleiches gilt im übrigen auch für Väter oder Großeltern.

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Erstellt:
18. August 2013, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 02sec

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