Edda Hagebölling DH

Edda Hagebölling DH

Guten Tag

Ein Kreisel unter dem Nordring und 500 Meter weiter im neuralgischen Bereich zwischen McDonald‘s, Tankstelle, Einmündung Celler Straße und demnächst E-Center noch einer. Für all die Menschen, die Tag für Tag aus dem Norden nach Nienburg pendeln, könnten paradiesische Zeiten anbrechen. Jedenfalls dann, wenn die politischen Gremien grünes Licht geben. Der Nordring-Kreisel ist so gut wie sicher. Dort baut der Bund, und die Stadt gibt zu den veranschlagten 550 000 Euro 120 000 Euro dazu. Bei dem E-Center-Kreisel handelt es sich jedoch noch um reines Wunschdenken. Die Umgestaltung dieses – auch für die Radfahrer – nicht ungefährlichen Bereichs ist mit 1,4 Millionen Euro veranschlagt. Außerdem ist man auf die zustimmung des neuen Eigentümers des Takko-Parkplatzes angewiesen. Er müsste bereit sein, einen Teil des Geländes an die Stadt zu verkaufen. Nienburgs Bauausschuss diskutiert am Donnerstag erneut. Man darf also weiter gespannt sein.

Von vielen mit Spannung verfolgt wird auch der Fortgang der Bauarbeiten am C-Center. In Holtorfs Edeka-Markt geht man momentan noch davon aus, dass der Umzugstermin Oktober 2013 gehalten werden kann. Für den Laien sieht es dagegen überhaupt nicht danach aus. Lassen wir uns überraschen.

Bewegung kommt dem Vernehmen nach auch in die dem E-Center gegenüberliegende Lebensmittel-Discounter -Landschaft. Insider berichten, dass Penny die Filiale im Nordertor aufgibt und stattdessen unter anderem ein Arzt und eine Apotheke dort einziehen werden. Ganz sicher auch Ene sinnvolle Sache.

Ansonsten bin ich immer aufs Neue erschrocken über die vielen, vielen Leerstände in Nienburg. Ob an der Celler Straße in Erichshagen-Wölpe oder – wie gerade am Freitagabend festgestellt – hinter den Höfen. Und natürlich auch an der Langen Straße. Überall Geschäfte, die einen neuen Pächter suchen. Oder unansehnliche Dauer-Baulücken. Klar, die Kaufkraft ist in Nienburg nicht sonderlich hoch. Und natürlich ist eine Stadt das Spiegelbild der Menschen, die dort leben. Aber vielleicht bräuchten Nienburges Immobilienbesitzer auch nur die Mieten ein wenig senken. Ein Segen sind dagegen die Rad- und Wohnmobiltouristen. Sie sind zurzeit zuhauf in und um Nienburg unterwegs.

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Erstellt:
11. August 2013, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 04sec

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