Edda Hagebölling DH

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Guten Tag

von Edda Hagebölling

Eigentlich ist es ja gemein: Wann immer die Rede ist von der Elbphilharmonie in Hamburg, dem neuen Bahnhof in Stuttgart oder dem Flughafen Berlin Brandenburg fällt unweigerlich auch der Begriff „Ganzjahresbad Nienburg“. Eigentlich – bisher – ohne Grund. Okay, dass sich dessen Fertigstellung wegen des langen Winters etwas verzögern wird, haben die Verantwortlichen schon eingeräumt, Doch dafür können sie nichts. Und auch nicht dafür, dass in einem Bereich der Großbaustelle eine Solequelle gefunden wurde. Ob die Herren von der Badergesellschaft darüber insgeheim wohl schon geflucht haben? Solebecken ja oder nein, und wenn ja, was kostet‘s? Nienburgs Stadtrat hat diesen Beratungspunkt am Dienstag auf seiner Tagesordnung. Ob ein Solebecken heutzutage wirklich noch der Renner ist? Keine Ahnung. Wichtig ist, dass das Ganzjahresbad für alle erschwinglich bleibt. Und die Kosten im weiteren Verlauf der Bauarbeiten nicht explodieren. Der eine oder andere munkelt, dass bei öffentlichen Bauten bewusst knapp kalkuliert wird. In dem Wissen, dass sich ein Bau, mit dem erst einmal begonnen wurde, nicht mehr stoppen lässt. Hoffen wir das Beste. Seit kurzem konkretisieren sich auch die Gerüchte um ein neues Hotel in Ganzjahresbadnähe. Auch darüber wird der Rat am Dienstag diskutieren. Gemunkelt wird von der Best Western Kette. Wäre sicher nicht das Schlechteste, ist aber noch reine Spekulation. Dass Nienburg ein weiteres vernünftiges Hotel braucht, wird ja von den Tourismusexperten schon seit Jahren gepredigt. Jetzt hat man das ehrgeizige Ziel, alles dafür zu tun, dass Hotel und Ganzjahresbad zeitgleich fertig werden. Und zwar nicht 2024, sondern 2014. Wär ja schön.

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Erstellt:
15. Juni 2013, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 50sec

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