Edda Hagebölling DH

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Guten Tag

Hafen- und Stadtfest in Stolzenau, Theaterfest und Reitsporttage in Nienburg. Dass die Sommerferien zu Ende sind, wird auch daran deutlich, dass sich wieder überall im Kreis Menschen zusammentun, die Spaß daran haben, anderen Spaß zu bereiten. Gar nicht witzig finden allerdings die Eltern der Fünftklässler, die seit einer Woche das Marion-Dönhoff-Gymnasium besuchen, dass sich der Schulhof immer noch als trostloser Schotterplatz präsentiert. Als Parkplatz für Autos mag er taugen, doch von einem Ort, an dem Kinder ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen können, nach wie vor keine Spur. Hoffnungslos scheint der Fall jedoch nicht. Die Stadt als Schulträger ist auf der Suche nach einem Architekten, und die Schulleitung vertraut darauf, dass sich alle an dieser freien Fläche Interessierten auf einen gemeinsamen Entwurf einigen werden. Denn auch der Jazz-Club, das Museum, die Musikschule und die Anlieger der Leinstraße sind an diesem Platz interessiert. Fresenhof-Vorplatz nennen sie das Gelände. Die Wahnsinnsidee, an dieser Stelle ein Archiv zu bauen, ist bekanntlich mittlerweile vom Tisch. Und die Erkenntnis, dass ja wohl in erster Linie die Belange der rund 1000 Mädchen und Jungen, die diese Schule besuchen, berücksichtigt werden müssen, wird sich ja wohl bei allen Beteiligten bereits durchgesetzt haben. Nicht zu helfen ist allerdings offenbar denjenigen, die trotz aller Verbotsschilder und Kontrollen in schöner Regelmäßigkeit den Heemser Weg befahren. Da die Polizei auch noch etwas anderes zu tun hat, als Tag für Tag zwischen Erichshagen und Heemsen hin und her zu fahren, wird in Kürze eine Schranke installiert. Ärgerlich für die Anlieger, die jetzt weite Wege in Kauf nehmen müssen, aber offenbar unvermeidlich.

Edda Hagebölling

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Erstellt:
28. August 2011, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 52sec

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