Ist eine Zusammenarbeit die Lösung? - fragt Stefan Schwiersch DH

Ist eine Zusammenarbeit die Lösung? - fragt Stefan Schwiersch DH

Guten Tag!

Harke-Sportchef Stefan Schwiersch macht sich Gedanken über die Zukunft der Fußball-Stadt Nienburg Schau dich an, Fußball-Stadt Nienburg, du gibst ein trauriges Bild ab in diesen Tagen. Bezirksfußball gibt‘s nur noch außerhalb der Stadtmauern seit dem Sturz des ASC Nienburg in die 1. Kreisklasse. Die Topteams heißen jetzt FC Holtorf und SCB Langendamm, höchstspielendes Team in der Mußriede ist nun Inter Komata, alle drei kicken in der Kreisliga, der FC Nienburg und der SBV Erichshagen in der 1. Kreisklasse. Dieser Zustand dürfte keine Momentaufnahme sein, denn es ist kein Klub dabei, dem kurzfristig ein Sprung in den Bezirk zugetraut werden kann.

Ist das wirklich alles, was aus dieser Stadt herauszuholen ist? Oder könnte ein Modell, dass sich im Handball bewährt hat, auch dem Fußball zu neuer Attraktivität verhelfen? Die HSG Nienburg entstand vor wenigen Jahren, weil die beteiligten Klubs bereit waren, für den gemeinsamen Erfolg ein Stück ihrer Identität preiszugeben. Das Ergebnis: hervorragende Jugendarbeit in allen Altersklassen, ein Oberliga-Team bei den Männern. Wäre eine vergleichbare Zusammenarbeit der Nienburger Fußballvereine womöglich die Lösung?

Stefan Gilster, Kreislehrwart und Stützpunkttrainer, beschäftigt sich schon länger mit diesem Gedanken, hat bereits Gespräche geführt über eine Zusammenarbeit im Jugendsektor, die die Kids fußballerisch fördern und darüber hinaus sozial und integrativ wirken soll. Ein Ausweiten auf den Erwachsenenbereich wäre die logische Folge.

Eine Zusammenarbeit könnte die Lösung für das Nienburger Fußballproblem sein. Voraussetzung wäre jedoch, nicht allein den eigenen Erbhof zu verteidigen, sondern über den Tellerrand hinwegzuschauen. Sind die Nienburger Klubs dazu imstande?

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Erstellt:
18. Juli 2011, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 48sec

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