Edda Hagebölling DH

Edda Hagebölling DH

Guten Tag

Kommt „das dicke Ende“ noch oder müssen wir uns daran gewöhnen, dass der Herbst künftig nahtlos in den Frühling übergeht? Das ist die Frage, die derzeit die Menschen in Stadt und Kreis umtreibt. Wildgänse, die bereits in Scharen aus dem Osten zurückkommen, Kätzchen, die schon blühen und dazu dieser ständige Wind – manchen ist das regelrecht unheimlich. Die Überlegung, dass es immer schon Jahre gegeben hat, in denen weder Glühwein noch Grünkohl bei der gleichnamigen Wanderung so recht schmecken wollten, weil es dafür viel zu warm war, mag ein bisschen beruhigen. Und auch das Wissen darum, dass eigentlich der Februar der Schnee-Monat ist. Aber in diesem Winter ist es irgendwie anders. Klimawandel, schmelzende Gletscher, schwindende Eisberge sind die Schlagzeilen, die einem nicht mehr so richtig aus dem Kopf gehen wollen. Alles andere als beruhigt sein kann auch, wer mittlerweile nahezu täglich liest, wozu Eltern fähig sind. Da wird einem Kind ätzende Flüssigkeit eingeflöst, damit es ins Krankenhaus kommt und die Mutter ein paar Tage Ruhe hat. Hinzu kommen die Fälle von seelischer und gar körperlicher Gewalt. Bekommen hierzulande etwa doch die Falschen die Kinder? Ein Aufschrei ging seinerzeit durch das Land, als einem unserer Politiker diese Bemerkung – zugegebenermaßen in einem anderen Zusammenhang – herausrutschte. Aber könnte nicht doch ein bisschen dran sein? In jedem Fall sicherlich nachvollziehbar die Bedenken derjenigen, die von dem Vorschlag, Nienburgs Frühjahrsmarkt in den Bereich Kirchplatz/ Lange Straße zu verlegen, nicht gerade begeistert sind. Seit Jahren bitten die Schausteller darum, mit ihrem Markt von der Festwiese in die Innenstadt ziehen zu dürfen. Bei der Stadt werden jetzt zwei Vorschläge geprüft. Der eine sieht den Kirchplatz als möglichen – und sicherlich attraktiveren – Standort, der andere den Schloßplatz vor. Wer mag, kann sich zu dieser Kontroverse auch in der Umfrage von www.nienburg-online.de äußern.

Die HamS wünscht allen Leserinnen und Lesern einen erholsamen Sonntag.

Edda Hagebölling

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Erstellt:
14. Januar 2007, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 02sec

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