Edda Hagebölling DH

Edda Hagebölling DH

Guten Tag

Guten Tag

Bei der Stadt denkt man darüber nach, den Adventsbasar zu verlegen. Traditionell am zweiten Wochenende im Dezember beziehen Vereine und gemeinnützige Organisationen aus Nienburg und Umgebung die robusten Holzhütten rund um Posthof und „Kleine Nienburgerin“. Bei den allermeisten Anbietern handelt es sich um Stammkunden, die den Basar Jahr für Jahr dafür nutzen, das Konto ihres Vereins oder einer anderen wohltätigen Einrichtung mit dem Verkauf von Gebasteltem, Gebackenem oder Flüssigem ein wenig aufzubessern. Sicherlich begünstigt durch das gute Wetter kamen da, wie beispielsweise am vergangenen Wochenende, bei dem einen oder anderen schon einmal locker 500 Euro zusammen. Sicherlich eine schöne Belohung für das Engagement, das im Vorfeld an den Tag gelegt wurde – aber sicherlich nicht Bedingung. Denn für viele gehört es längst zum guten Ton, beim Posthofbasar dabei zu sein. Für andere wiederum ist der Weg das Ziel. Im Vorfeld gemeinsam zu werkeln oder zusammen den Glühwein oder die Kekse zu verkaufen, ist für viele mindestens ebenso wichtig wie die Summe, die am Ende dabei herauskommt. Aber wäre das Gemeinschaftserlebnis – auch bei den Besuchern– nicht noch ein bisschen größer, wenn die bunte Budenstadt nicht so zersiedelt wäre? Dieser Eindruck könnte zumindest bei dem Besucher entstehen, der mit dem Geschehen rund um den Posthof nicht so eng verwoben ist. Der Kirchplatz wäre da sicherlich eine gute Alternative. Nachzuvollziehen ist auch der Hinweis, dass dann Platz für eine größere Bühne an zentraler Stelle wäre, auf der ein noch ansprechenderes Programm stattfinden könnte. Für viele Einheimische, aber sicherlich auch zahlreiche Auswärige ein noch lohnenswerteres Ausflugsziel. Und für die Stadt eine weitere Veranstaltung, mit der sie auch überregional werben könnte. Wenn schon nicht mit dem Weihnachtsmarkt, dann eben mit dem dann noch vielfältigeren Adventsbasar. Als drittes Argument führt die Stadt die räumliche Anbindung an den Kunsthandwerkermarkt an. Eine Veranstaltung, die bei dieser Gelegenheit ebenfalls reformiert werden könnte.

Einen schönen 3. Advent wünscht

Ihre Edda Hagebölling

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Erstellt:
17. Dezember 2006, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 02sec

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