Edda Hagebölling DH

Edda Hagebölling DH

Guten Tag

Alle Jahre wieder ... kommt nicht nur das Christkind, sondern gibt es in der dunklen Jahreszeit auch die gleichen Probleme im Straßenverkehr. Vor allem Radfahrer ohne Beleuchtung sorgen für manche Schrecksekunde.

Es ist und bleibt gefährlich, wenn gerade in ohnehin dunklen Straßen Radlerinnen und Radler ohne Licht unterwegs sind. Wer mit dem Auto aus einer Hofeinfahrt kommt, hat kaum eine Chance – da muss schon der Radfahrer einen Zusammenstoß vermeiden.

Es kommt vieles zusammen: Dunkle Kleidung ist angesagt, reflektierende Streifen oder gar die häufig in Kindergärten und Grundschulen verteilten Blinkies sind alles andere als modisch. Kurz und gut: Es wird mit viel Mut zum Risiko durch die Dunkelheit gefahren. Auffällig ist die große Zahl an jungen Leuten, die mit dem Drahtesel ohne Licht unterwegs sind - aber dies sind wirklich nicht die einzigen.

Benutzt werden heute häufig die sogenannten Stecklichter. Doch die sind wohl in vielen Fällen mal wieder nicht aufgeladen und man hat sie am Fahrrad vergessen - was schnell dazu führt, dass diese Zusatzbeleuchtung andere Liebhaber findet. Dabei ließe es sich so einfach regeln, doch Dynamos an Fahrrädern sind bekanntlich out - leider.

Angenehm fällt angesichts der vielen unbeleuchteten Räder auf, wenn sich eine Polizeistreife solcher „Verkehrssünder“ annimmt, wie kürzlich auf der Celler Straße zu beobachten war. Dabei muss ja gar nicht ein Verwarnungsgeld fällig sein, es reicht vielleicht sogar der eindringliche Hinweis. In besagtem Fall jedenfalls war deutlich erkennbar, dass sich der solchermaßen ermahnte Jugendliche zumindest kurzzeitig mit den Gefahren beschäftigte. Obwohl es den Anschein hatte, als seien der Ertappte und sein Begleiter zwar auf die vorschriftsmäßige Beleuchtung, nicht aber auf das mindestens genauso gefährliche Befahren des Radweges in falscher Richtung angesprochen werden. Nun ja, auch eine Polizeistreife muss sich eben noch etwas für das nächste Mal aufheben.

Einen schönen Sonntag wünscht Ihre „HamS“.

Uwe Warnecke

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Erstellt:
11. Dezember 2005, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 59sec

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