Edda Hagebölling DH

Edda Hagebölling DH

Guten Tag

Jetzt ist es endlich so gut wie amtlich: Am 18. September wird ein neuer Bundestag gewählt. Der Wähler soll entscheiden, wie es weitergeht mit Deutschland. Ein Auftrag, den jeder auch nur halbwegs politisch interessierte Bürger gar nicht ernst genug nehmen kann. Gut, dass der 18. September nicht mehr allzu fern ist. Ganze acht Wochen muss sich der Wähler gedulden. Acht Wochen, die für den reibungslosen Ablauf der Wahlen sorgen sollen, sicherlich ins Rotieren bringen. Acht Wochen, die den Politikern alles abverlangen. Ihnen ist zu wünschen, dass sie den Wahlkampf gesundheitlich unbeschadet überstehen. Acht Wochen aber auch, die sicherlich in dem einen oder anderen die Hoffnung keimen lassen, dass sich endlich auch die letzten Politiker des Ernstes der Lage bewusst werden, endlich das Lamentieren und die Machtspielchen sein lassen und sich endlich der Verantwortung stellen, die sie mit ihrer Kandidatur für ihr Land und die Menschen, die in ihm leben, übernehmen. Sicherlich gibt es diese Politiker schon längst. Doch hat man nicht leider viel zu häufig den Eindruck, dass die persönlichen Befindlichkeiten allzu oft an erster Stelle stehen? Die bereits lauthals geäußerten Aussagen darüber, wer als Koalititionspartner in Frage kommen könnte und wer garantiert nicht – Sollten sie nicht besser hinter den Überlegungen darüber, wie Deutschland mit vereinten Kärften aus seiner fianziellen Krise herauszuführen ist, zurückstehen? Und ob dieses Land ab dem 18. September schwarz-gelb, rot-rot-grün oder schwarz-rot regiert wird, ob es tatsächlich jemand schafft, dem massenhaften Abbau von Arbeitsplätzen Einhalt zu gebieten, steht auf einem ganz anderen Blatt. Man darf gespannt sein.

Einen schönen Sonntag wünscht Ihre „HamS“.

Edda Hagebölling

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Erstellt:
24. Juli 2005, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 52sec

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