Edda Hagebölling DH

Edda Hagebölling DH

Guten Tag

Heute haben wir bereits den 3. Advent! Kommt es Ihnen auch so vor, als sei die Vorweihnachtszeit gerade erst angefangen? Sicherlich liegt es wohl daran, dass die Adventszeit in diesem Jahr besonders lang ist. Schließlich fällt Heiligabend auf einen Freitag.

Schade eigentlich, dass die meisten Adventsbasare schon vorbei sind. Denn je näher das Fest kommt, umso mehr macht es doch eigentlich Spaß, ein wenig durch kleine Budenstädte zu schlendern, hier etwas zu naschen und dort etwas zu trinken. Heute, am 3. Advent, locken neben dem nicht unumstrittenen Nienburger Weihnachtsmarkt am Springbrunnen beispielsweise noch Aktivitäten in Warmsen, Stolzenau, Marklohe, Wietzen und Bücken. Am kommenden 4. Advent allerdings bleibt für das Schnuppern vorweihnachtlicher Atmosphäre nicht mehr viel Auswahl. Das ist schade!

Verständlich ist, dass die allermeisten Basare und Weihnachtsmärkte bereits am 1. oder auch am 2. Adventswochenende stattfinden. Denn wer Adventsschmuck und vorweihnachtliche Dekoration kaufen will, der wird dies nicht erst kurz vor dem Fest tun.

Aber was ist mit jenen Märkten, die vor allem etwas für das leibliche Wohl bieten? Gerade diese wären bestens geeignet, für ein wenig Abwechslung aus vorweihnachtlicher Hektik zu sorgen. Die Geschenke sind – vielleicht – schon besorgt, das Stimmungsbarometer stellt sich immer mehr auf Weihnachten ein. Das wäre der rechte Rahmen für einen Bummel durch die Budengassen.

In der Kreisstadt ist es nach Meinung vieler in diesem Jahr besonders „unweihnachtlich“. Der mit viel Engagement initiierte Nikolausmarkt hat die ersten Lebensjahre nicht überstanden. Der Adventsbasar am Posthof ist bereits wieder Vergangenheit.

Anders ausgedrückt: Eine Stadt, die sich als Mittelzentrum und Einkaufsmagnet ebenso etablieren möchte wie als beliebtes Ziel für Städtetouristen, bietet ab dem 6. Dezember innerhalb der historischen Altstadt nicht eine stimmungsvolle Holzbude. Ist das ein bewusstes Marketingkonzept?

Einen schönen Sonntag wünscht Ihre „HamS“.

Uwe Warnecke

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Erstellt:
12. Dezember 2004, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 57sec

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