Edda Hagebölling DH

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Guten Tag

Die Hoffnung auf Normalität im Nienburger Straßenverkehr wächst: Endlich steht die Anschlussstelle Nienburg-Mitte wieder zur Verfügung, das dürfte in erheblichem Maße andere Zubringerstraßen entlasten.

Seit etlichen Monaten müssen Autofahrerinnen und Autofahrer in und um Nienburg mit erheblichen Behinderungen leben. Immer wieder gab (und gibt) es Baustellen, die zu längeren Wartezeiten oder Umwegen führen.

Es ist gut, dass dringend notwendige Maßnahmen angepackt werden, gerade in Zeiten knapper Kassen. Denn was einmal liegen bleibt, dürfte so bald nicht mehr finanziert werden können. Aber: So manches Mal wünschen sich die betroffenen Verkehrsteilnehmer, dass solche Maßnahmen zügiger abgewickelt werden. Es mag immer Gründe für Verzögerungen geben, aber es ist für Unbeteiligte einfach schwer nachzuvollziehen, warum sich in bestimmten Bereichen wochenlang gar nichts tut. Große Maßnahmen erfordern eine Bündelung der Kräfte, und wenn dies nicht geschieht, ziehen sich Vorhaben erheblich in die Länge.

Wenn es bei der Terminplanung bleibt, dann könnte nach weit mehr als 20 Jahren (!) die bereits zur Einweihung der Ortsumgehung geforderte Anbindung an die Celler Straße erfolgen. In mehreren Gutachten wurde schon früh die innerstädtische Bedeutung dieser Zufahrt betont, doch die Umsetzung scheiterte immer wieder. Die Straßenbauverwaltung vollzog bereits vor vielen Jahren eine 180-Grad-Wende. Ursprünglich war man dort der Meinung, Auf- und Abfahrten dürften nicht in zu geringem Abstand vorhanden sein. Die gedankliche Umkehr führte zur Idee der „holländischen Rampen“, die über Jahre Nienburgs Politik bewegte, weil die Gegner dieser Maßnahme es immer wieder verstanden, zumindest Teile auch des Stadtrates dagegen zu mobilisieren.

Nun soll also Ende November die Parallelstraße entlang der Sportanlage Mußriede freigegeben werden. Man darf gespannt sein, wie hoch die Akzeptanz sein wird. Denn diese Straße bietet die Chance, die stets stark belastete Trasse vorbei am Bahnhof zu umgehen. Aber sie ist eben etwas länger, und manche Autofahrerin und mancher Autofahrer wird sich darauf erst einstellen müssen.

Einen schönen Sonntag wünscht Ihre „HamS“.

Uwe Warnecke

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Erstellt:
14. November 2004, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 00sec

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