Edda Hagebölling DH

Edda Hagebölling DH

Guten Tag

Ein Ende ist absehbar: In (aus Sicht der Betroffenen eher kleinen) Schritten nähern sich die zahlreichen Baumaßnahmen an Nienburgs Straßen dem Ende. Das ist auch gut so, denn was sich in den zurückliegenden Tagen abspielte, kam zeitweilig eher großstädtischen Verkehrschaos als kurzzeitigem Feierabend-Verkehr in einer Kleinstadt gleich.

Allerdings: Einen besseren Beweis dafür, wie wichtig die Ortsumgehung und eine sinnvolle Anbindung an die innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen sind, hätte es kaum geben können. Die Strecke Bahnhofstraße/Verdener Straße/Verdener Landstraße als einzige Nord-Süd-Verbindung ist überfordert. Schon jetzt darf man sich auf die Freigabe des Anschlusses zwischen "Nienburg-Mitte" und Celler Straße freuen, weil andere Routen dadurch entlastet werden.

Eher noch einmal zum Nachdenken anregen sollte aber die Terminplanung. Zwar sind (wie im Bericht in dieser Ausgabe geschildert) nicht immer die Planer der verschiedenen Behörden und Institutionen dafür verantwortlich, dass sich vorhergehende Maßnahmen verzögern, aber zeitlich versetzte Ausführung würde vielleicht Linderung bringen. Hätten Sperrung des Kreuzes Nienburg-Mitte und Umbau des Anschlusses Nordring/Celler Straße nicht ganz bewusst entzerrt werden können? Zweifellos wäre es auch schöner gewesen, wenn gerade die sich stark auswirkenden Maßnahmen bereits in den deutlich verkehrsärmeren Ferienzeiten erledigt worden wären.

Fragen muss man sich auch, ob manche Autofahrer die einfachsten Zeichen im deutschen Schilderwald noch kennen. Oder was war der Grund dafür, dass unzählige in die wegen der Baumaßnahmen zur Sackgasse gewordenen Celler Straße fuhren – um dann vor der Baustelle mühselig zu wenden.

Nienburgs zahlreiche Baustellen werden weniger – bis Oktober wird es aber an einigen Stellen auf jeden Fall noch dauern. Viel später dürfte es wohl auch kaum werden, denn dann spielt möglicherweise die Witterung nicht mehr mit.

Nicht nur Autofahrer, sondern vor allem Radfahrer aller Altersstufen sehnen den Tag herbei, an denen wieder der Normalzustand eintritt. Gerade Eltern jüngerer Schulkinder, die Richtung Innenstadt müssen, wünschen sich ein Ende der durchaus gefährlichen Zeiten. Schließlich ist der Tunnel in der Verlängerung des Ahornbusches schon seit vielen Monaten gesperrt, und auch auf der Celler Straße hilft derzeit auch den Fünft- und Sechstklässlern nur verkehrswidriges Verhalten.

Einen schönen Sonntag in der Hoffnung auf baldigen Normalzustand wünscht Ihre "HamS". Uwe Warnecke

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Erstellt:
12. September 2004, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 07sec

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