Edda Hagebölling DH

Edda Hagebölling DH

Guten Tag

Kaum wird es morgens wieder etwas früher hell, da sparen Radlerinnen und Radler sehr schnell Energie. Sie verzichten auf die Beleuchtung am Fahrrad, weil es bekanntlich etwas mehr Kraft erfordert, den Dynamo mit anzutreiben. Und die sogenannten Stecklichter muss man schließlich auch regelmäßig aufladen.

Es macht den Eindruck, als würden Radlerinnen und Radler den Verstand ausschalten, wenn es um vernünftige Beleuchtung geht - oder auch die Eltern von Schulkindern. Kaum reicht das Licht aus, um selbst ein paar Meter weiter zu schauen, da wird auf die Fahrrad-Beleuchtung verzichtet. Und das kann böse enden.

Erschreckend ist, wieviele Grundschulkinder beispielsweise im Bereich Holtorf und Erichshagen vor der ersten Schulstunde mit unbeleuchteten Rädern unterwegs sind. Ein ähnliches Bild konnte dieser Tage auch rund um andere Grundschulen beobachtet werden. Der Helm sitzt auf dem Kopf, aber er schützt wenig, wenn Autofahrer die Jungen oder Mädchen übersehen, weil die Räder unbeleuchtet sind.

Es ist erwiesener Maßen ein Trugschluss, anzunehmen, dass auf eine ausreichende Beleuchtung verzichtet werden kann, sobald die Sicht etwas besser wird. Warum raten Fachleute wohl Autofahrern, selbst am Tag die Scheinwerfer einzuschalten. Hier sollten Radfahrer als schwächste Teilnehmer im Straßenverkehr besonders vorsichtig sein.

Nicht immer gelingt es Eltern, ihre Sprösslinge von der Notwendigkeit zu überzeugen. Und dies dürfte mit zunehmendem Alter nicht besser werden. Wohl auch, weil der Einfluss fehlt. Aber bei Grundschülern helfen meist eindringliche Hinweise aus dem Elternhaus oder aus der Lehrerschaft noch.

Mit Licht am Rad kann manche gefährliche Situation verhindert werden. Daran sollten alle Radler gerade in der Dämmerung denken.

Einen schönen Sonntag wünscht Ihre „HamS“.

Uwe Warnecke

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Erstellt:
15. Februar 2004, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 51sec

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