Edda Hagebölling DH

Edda Hagebölling DH

Guten Tag

Die Sicherheitsvorkehrungen auf den Flughäfen sind weltweit verschärft worden, seit am 11. September 2001 der wohl verheerendste Terroranschlag aller Zeiten mit Flugzeugen als Waffe erfolgte.

Diese enormen Sicherheitsvorkehrungen sorgen dafür, dass auch die Flugreisenden wieder etwas weniger angespannt in die Düsenjets steigen, um nach Mallorca, in die Türkei oder zu anderen Ferienzielen zu gelangen.

Wie intensiv die Sicherheitsdienste ihre Arbeit versehen, wird schon deutlich, wenn ein als Waffe nutzbares Utensil versehentlich im Handgepäck geblieben ist. Sei es nun eine Nagelfeile oder eine -schere.

So erging es auch einem Jugendlichen aus dem Kreis Nienburg, der seinen Schulrucksack kurzerhand zum Handgepäck umfunktioniert hatte. Bei der Sicherheitskontrolle auf dem Flughafen Langenhagen wurde nach zweimaligem Durchleuchten des Rucksacks eine Papierschere gefunden. Was tun? Mitnehmen ist untersagt, also einfach bei der Kontrolle liegenlassen, irgendwo deponieren oder wie in diesem Fall geschehen, die verbleibende Zeit bis zum Einsteigen nutzen, um die Schere ins Parkhaus zurückzubringen. Dann kann der Flug beruhigt angetreten werden.

Etwas nachdenklich wurden die Beteiligten in diesem Fall allerdings, als der besagte Rucksack für den Rückflug gepackt wurde. Denn der Jugendliche entdeckte im gleichen Fach, in dem die Sicherheitsbeamten die Schere gefunden hatten, ein sogenanntes Cutter-Messer – durchaus auch eine mögliche Waffe, die eigentlich nicht hätte übersehen werden dürfen.

Ein bisschen nachdenklich stimmt dies schon, oder?

Einen schönen Sonntag wünscht Ihre „HamS“.

Uwe Warnecke

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Erstellt:
31. August 2003, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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