Edda Hagebölling DH

Edda Hagebölling DH

Guten Tag

Beim Blick auf die Aktienkurse ist vielen Menschen seit geraumer Zeit alles andere als zum Lachen zumute. Zu stark sind die Kurse gefallen, zu groß ist der Verlust, den gerade Kleinanleger bei ihren ersten Gehversuchen auf dem Parkett der Börsen hinnehmen mussten.

Das alles ist traurig, zumal die seriösen Geldinstitute und Berater immer wieder darauf hinweisen, dass Aktien nur kaufen sollte, wer das Geld dafür übrig hat. Doch so mancher „Nimmersatt“ schlug diese Warnungen in den Wind, da wurden Kredite aufgenommen, weil die Börsenkurse stetig nach oben gingen und das schnelle Geld erhofft wurde. Manches Luftschloss zerplatzte wie eine Seifenblase, mancher Traum endete mit einer bösen Überraschung. In einigen traurigen Fällen sollen auch in unserer Region Immobilien durch Börsenspekulationen verloren worden sein.

Die Liste der schlechten Nachrichten ließe sich weiter fortsetzen, zumal die Börse in diesem Jahr noch weiter nach unten tendierte. Da wirkt es durchaus sympathisch, wenn ein Bisschen Selbstironie ins Spiel kommt. Beispielsweise mit einer scherzhaften „Weisheit der Woche“ in der Mitarbeiterzeitschrift eines Geldinstitutes.

Dort wird beschrieben, dass von ehemals 1000 Euro, die ein Anleger vor 18 Monaten in Telekom-Aktien investiert habe, heute gerade noch 130 Euro als Wert verblieben seien. Im Gegenzug, so rechnen die Autoren vor, hätten eben diese 1000 Euro umgesetzt in wöchentlich eine Kiste Premium-Bier (die Marke wollen wir an dieser Stelle lieber verschweigen) manchen schönen Abend beschert. Und das Beste daran: Der Wert des Leergutes würde heute rund 200 Euro betragen! Na denn Prost!

Einen schönen Sonntag wünscht Ihre „HamS“.

Uwe Warnecke

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Erstellt:
20. Oktober 2002, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 49sec

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