DIE HARKE wünscht einen guten Tag!

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Landkreis 22.02.2020 Von Syam Vogt

Die „Braut“ ist heißgelaufen

Kaum eine Sport-Redaktion kommt derzeit am Namen Erling Braut Haaland vorbei. Das 19-jährige norwegische Wunderkind vom Bundesligisten Borussia Dortmund verblüfft derzeit die Fußballwelt und pulverisiert einen Rekord nach dem anderen.

Haaland ist Dortmunds 100-Prozent-Mann. In seinen ersten drei Einsätzen für den BVB schoss der 1,94 große Hüne insgesamt sieben Mal aufs gegnerische Tor – jedes Mal zappelte der Ball im Netz.

Für seine ersten sechs Tore in der Bundesliga brauchte das Jahrhunderttalent nur 77 Minuten. Noch nie gelang dies einem Spieler im deutschen Oberhaus schneller. Doch für einen weiteren Rekord reichte es in diesem Fall nicht.

Der Neuzugang benötigte 135 Minuten für seine ersten sieben Tore. Lediglich Ex-BVB Spieler Paco Alcácer schaffte dieses Kunststück in nur 106 Zeigerumdrehungen. Sein siebtes Saisontor bescherte dem Norweger aber dennoch eine weitere Bestmarke. Noch nie in der Bundesliga-Geschichte erzielte ein Profi sieben Tore in seinen ersten drei Begegnungen.

Der Angreifer machte nicht „nur“ wegen seiner zwei Treffer in der Champions-League-Partie gegen das Pariser Weltklasse-Ensemble um Weltmeister Kylian Mbappé Lottin und den brasilianischen Volkshelden Neymar auf sich aufmerksam – Haaland steht vereinsübergreifend aktuell bei zehn Treffern in sieben Spielen der Königsklasse, der derzeitige Rekord von Cristiano Ronaldo liegt bei 17 Hütten.

Aber nicht nur fußballerisch, sondern auch athletisch ist Haaland eine klasse für sich: Nach einem Eckball der Gäste klärte Haaland den Ball am eigenen Tor per Kopf. Während Dortmund einen Konter fuhr, setzte Haaland zum Sprint an. Was schon auf den ersten Blick wie ein wahnsinnig schneller Lauf aussah, nahm Sky Italia genauer unter die Lupe: Für eine Distanz von 60 Metern benötigte der 19-Jährige gerade einmal 6,64 Sekunden – drei Zehntelsekunden über dem Indoor-Weltrekord des amerikanischen Sprintweltmeisters Christian Coleman.

Da würden selbst die heimischen Fußball-Supersprinter Tim Reuter (SV Husum), Dustin Meinking (TuS Drakenburg), Kevin Dalmann (SV Inter Komata Nienburg) oder Mattis Jüttner (SV Duddenhausen) im Laufduell alt aussehen.

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Erstellt:
22. Februar 2020, 11:42 Uhr
Lesedauer:
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