Oldenburg 24.08.2017 Von Die Harke

HSG-Mädels setzen weitere Duftmarke

Handball: Die Nienburger A-Juniorinnen werden beim stark besetzten Oldenburger Turnier Fünfter

Nach zwei gewonnenen Vorbereitungsturnieren – das eigene „Dat wählige Rott“ und das Turnier in Hatten – standen die A-Juniorinnen der [DATENBANK=746]HSG Nienburg[/DATENBANK] beim Handballturnier in Oldenburg vor einer Herkules-Aufgabe. Allein ein Blick auf das Teilnehmerfeld bestätigt, dass allein die Einladung zu einem der bestbesetzten Vorbereitungsturniere Deutschlands schon aller Ehren wert war. Teilnehmer waren der Buxtehuder SV (Deutscher Meister), TSV Bayer Leverkusen (Deutscher Vize-Meister), VOC Amsterdam (Niederländischer Meister), VfL Oldenburg, VfL Bad Schwartau, FSG Mainz 05/Budenheim, HSV Magdeburg.

In der Vorrunde trafen die Rot-Schwarzen auf Buxtehude, Bad Schwartau und Magdeburg. Wider Erwarten gelang es den HSG-Mädels insbesondere am ersten Tag eine echte Duftmarke zu setzen und den renommierten Vereinen auf der Handball-Landkarte zu zeigen, wo Nienburg liegt. Nach einer knappen Niederlage gegen den amtierenden deutschen Meister Buxtehuder SV, bei der das entscheidende Tor zum 14:15 erst fünf Sekunden vor Ultimo fiel, gab es gegen die Bundesligisten VfL Bad Schwartau und HSV Magdeburg mit 16:11 beziehungsweise 20:13 zwei deutliche Siege zu feiern. Somit zogen die „Rot-Schwarzen“ als Gruppenzweiter ins Viertelfinale ein.

Dort trafen die HSG-Mädels mit der FSG Mainz 05/Budenheim auf einen weiteren Bundesligisten. Nach einem vielversprechenden 6:2-Start und einer 8:7-Halbzeit-Führung wurden die Nienburgerinnen in der zweiten Hälfte nach einigen Ballverlusten gnadenlos ausgekontert und mussten sich mit 13:17 geschlagen geben. So kam es dann in der Endrunde zum erneuten Duell mit dem Bundesligisten HSV Magdeburg.

Nach dem deutlichen Sieg am Vortag ging es nun deutlich knapper zu, sodass nach dem 13:13 in der regulären Spielzeit ein Siebenmeterwerfen die Entscheidung bringen musste.

Dabei avancierte Torhüterin Katharina Ottens zur entscheidenden Spielerin, indem sie die letzten beiden Magdeburger Versuche parierte. Im Spiel um Platz fünf trafen die Nienburgerinnen dann zum Abschluss auf den niederländischen Meister VOC Amsterdam. Auch dieses Spiel wog hin und her, niemand konnte sich deutlich absetzen. Daher musste wieder ein Siebenmeterwerfen entscheiden, diesmal mit dem unglücklicheren Ende für die Weserstädterinnen. Katharina Ottens vereitelte zwar erneut einen Strafwurf, doch ihre niederländische Kontrahentin hielt sogar deren zwei.

HSG-Coach [DATENBANK=1817]Denis Tomanek[/DATENBANK], der dieses Mal ohne Partner Janosch Rosenow (Urlaub) auskommen musste, war zufrieden: „Wir haben tolle Spiele hingelegt und uns hier als einziger Nicht-Bundesligist super präsentiert. Schade ist lediglich, dass wir in den letzten Monaten vier Spiele gegen Magdeburg bestritten haben, davon drei Duelle recht deutlich gewonnen und eines unentschieden gespielt haben, die Magdeburgerinnen aber Bundesliga spielen dürfen und wir müssen zugucken.“

Zum Artikel

Erstellt:
24. August 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 16sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.