Nancy Brünger.  Keßler

Nancy Brünger. Keßler

Nienburg, Hoya 04.11.2019 Von Die Harke

HSG legt Phoenix in Asche

Handball-Regionsoberliga: Mittelweser-Teams besiegen ihre Gäste deutlich – Nienburg II bleibt Spitzenreiter

In den Regionsoberliga-Staffeln standen die Handballer der HSG Nienburg und der HSG Mittelweser auf den Platten.

HSG Mittelweser/Eystrup - HSG Phoenix II 41:27

Nach der langen Spielpause empfing die Handballer der HSG Mittelweser/Eystrup die Zweitvertretung der HSG Phoenix. Zehn Minuten dauerte es, ehe die Hausherren in das Spiel fanden. Bis zum 6:6 sah es nach einer offenen Partie aus, doch dann schaltete die Mannschaft von der Mittelweser einen Gang hoch und setzte sich Stück für Stück ab. Mit einer Sechs-Tore-Führung (18:12) ging es zum Pausentee.

In der zweiten Halbzeit hielten die Gäste wieder die ersten zehn Minuten gut dagegen, bis die HSG-Männer wieder das Zepter in die Hand nahmen und die Führung bis zum Ende ausbauten. „Ich bin stolz darauf, das heute alle Feldspieler ein Tor werfen konnten.“, resümierte Trainer Jan Niklas Bösche nach dem Spiel.

HSG Mittelweser/Eystrup: Krenzien, Tote – Bauer 11/1, Bösche 5, Marcik 4, Wachtel 4, Bergmann-Kramer 3, Frehse 3/1, J. Rohlfes 3, M. Rohlfes 3, Sander-Fahrenholz 2, Achmus 1, Lind 1, Senning 1.

HSG Nienburg II - TSV Neustadt 30:23

Neustadt überraschte die Nienburgerinnen zu Beginn mit einer sehr offensiven Deckung. Das zeigte Wirkung bei den Gastgeberinnen, die sich davon zunächst verunsichern ließen. Doch schnell stellte sich das Team auf die Abwehr ein und fand wirkungsvolle Mittel, die zum Torerfolg führten. Die HSG-Damen fanden wieder zu ihrem sicheren Positionsspiel. Einzig die Abwehrleistung war für Trainer Ralf Grabisch nicht zufriedenstellend. Die Neustädterinnen kamen immer wieder zu einfachen Toren. Nach 30 Minuten stand es 19:13 für die HSG.

In der zweiten Halbzeit schlich sich in den ersten Minuten aufseiten der Rot-Schwarzen der Fehlerteufel ein und es kam zu einigen einfachen Ballverlusten. Die HSGerinnen sortierten sich aber wieder schnell und ließen es nicht spannend werden – auch dank einer erneut starken Thea Klünder zwischen den Pfosten. Das Spiel endete 30:22. Somit sind die Nienburgerinnen die einzige Mannschaft ohne Niederlage.

HSG Nienburg II: Klünder – Borowski 1, Kästner 3, Dehmel 2, Beermamn 2, Rehbock 4/1, Reichert, Rickert 2, Nuttelmann 9/3, Hoffmann, Beckedorf 5, Prange 2.

HSG Mittelweser/Eystrup - HSG Phoenix II 37:15

Die Gäste von der HSG Phoenix mussten sich vorkommen, als wären sie unter einer Lawine begraben worden. Das Zusammenspiel bei den Handballerinnen der HSG Mittelweser, speziell zwischen Abwehr und Torhüterin Malin Köster, klappte hervorragend und nach jedem Ballgewinn rollte die Lawine – angetrieben von Nancy Brünger – in Richtung Gästetor. Mit 5:0 führten die Gastgeberinnen nach sechs Minuten hochverdient. Erst dann erzielte Franziska Sprick per Siebenmeter den ersten Treffer für Phoenix. Doch bereits nach 16 Minuten erzielte Tina Mohrmann die erste Zehn-Tore-Führung. Bis zur Pause baute die HSG den Vorsprung gar auf 20:6 aus.

Sprick und die führende der Torschützenliste, Katharina Kriegel, konnten diesmal zusammen nur sieben Treffer aus dem Feld erzielen. Da der Heimexpress ordentlich Fahrt aufgenommen hatte und nicht abbremste, erhöhte Brünger mit dem 33:13 (53.) auf eine 20-Tore-Differenz. Lena Hopmann netzte dann zum verdienten Endstand von 37:15 in der Schlussminute ein. Damit bleibt die Tabellenführung eine weitere Woche in der Grafenstadt.

HSG Mittelweser/Eystrup: M. Köster 4 geh. 7m, Bauer – Timm 6, Brünger 9, Mohrmann 5, Witte, Pfeiffer 3, Stukenborg 3/2, Weißköppel 1, Schwecke, Müller, L. Hopmann 2, J. Köster 8/5.

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Erstellt:
4. November 2019, 20:16 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 42sec

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