Der Verband will sich mit Härtefällen auseinandersetzen. Foto: stock.adobe.com

Der Verband will sich mit Härtefällen auseinandersetzen. Foto: stock.adobe.com

Nienburg 21.04.2020 Von Die Harke

Härtefälle sollen geregelt werden

Mitteilung des Tischtennisverbandes Niedersachsen zum Abbruch der Saison

Das Präsidium des Tischtennis-Verbands Niedersachsens hat Härtefallregelung für den Auf- und Abstieg beschlossen.

Für Mannschaften, die aufgrund der Abschlusstabelle vom 13. März nicht aufsteigen dürfen, also unterhalb von Platz zwei (bei den Senioren: 1) stehen, und solche, die die Klasse nicht halten können, also unterhalb von Platz 8 (bei den Senioren: 6) stehen, darf ihr Verein bis zum 30. April einen Härtefallantrag an die Geschäftsstelle des TTVN stellen.

Für die Entscheidung über den Härtefallantrag wird ausschließlich eine modifizierte Abschlusstabelle herangezogen. Diese wird aus der Abschlusstabelle vom 13. März gebildet, indem alle Mannschaften nicht nach Pluspunkten und gegebenenfalls Minuspunkten gereiht werden, sondern nach dem Quotienten aus Pluspunkten geteilt durch die ausgetragenen Mannschaftskämpfe. Bei Gleichheit dieses Quotienten erhalten alle Mannschaften mit dem gleichen Quotienten den gleichen Tabellenplatz.

Wenn eine Mannschaft dann – im Gegensatz zur Abschlusstabelle vom 13. März – auf einem Aufstiegs- oder Nichtabstiegsplatz (inklusive Relegationsplätze) steht, wird dem Antrag ihres Vereins entsprochen. Es resultiert allerdings keine Verpflichtung, in der Vereinsmeldung die per erfolgreichem Härtefallantrag zugestandene Liga in Anspruch zunehmen.

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Erstellt:
21. April 2020, 12:57 Uhr
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