Dies ist ein typisches Beispiel der „Maurermeister-Architektur“ in Eystrup. Geschichstwerkstatt

Dies ist ein typisches Beispiel der „Maurermeister-Architektur“ in Eystrup. Geschichstwerkstatt

Eystrup 18.01.2018 Von Die Harke

Häuser sollen dokumentiert werden

Geschichtswerkstatt nimmt sich der „Mauermeister-Architektur“ in Eystrup an

Rege Bautätigkeit in Eystrup hat das Gesicht des Grundzentrums bis in die jüngste Vergangenheit wesentlich verändert und neue Züge hinzugefügt. Deshalb möchte die [DATENBANK=6922]Geschichtswerkstatt Eystrup[/DATENBANK] bis ins Frühjahr hinein alter Häuser in Eystrup dokumentieren. Es handelt sich dabei um Gebäude aus der „Maurermeister-Architektur“, die im Wesentlichen zwischen 1880 und 1910 errichtet wurden. „Sie sind mittlerweile in die Jahre gekommen und viele schon der Abrissbirne zum Opfer gefallen. Ziegelfassaden, Segmentbögen und Kranzleisten über Tür- und Fensteröffnungen und Gesimse in zahlreichen Variation sind neben anderen stilbildende Elemente dieses Baustils.

Hinzu kommen mit dem Haus verbundene Wirtschaftsgebäude als Ställe, Waschküchen und Lagerräume. Sie erinnern daran, dass die Selbstversorgung der damaligen Bewohner aus Tierhaltung und Hausgarten noch weit verbreitet war. Um die Erinnerung an diese zurückliegende Epoche wachzuhalten, möchte die Geschichtswerkstatt Eystrup diese alten Häuser möglichst umfassend von allen Seiten abfotografieren“, schreiben die Organisatoren.

Sascha Nordhausen, der bereits 2016 Straßenfronten Eystruper Häuser erfasst hat, will diese Aufgabe in den kommenden Wochen und Monaten abarbeiten. Die Geschichtswerkstatt Eystrup bittet deshalb diejenigen Eystruperinnen und Eystruper mit entsprechenden Immobilien, den Fotografen in seiner Arbeit zu unterstützen.

Da nicht nur die Straßenansicht interessiert, wäre Nordhausen dankbar, wenn ihm auch erlaubt würde, die Seiten- und Rückansichten im Bild festzuhalten, ebenso bauliche Details, die das Haus charakterisieren.

Hausbesitzerinnen und -besitzer, aber auch Bewohnerinnen und Bewohner, die Rückfragen zum Projekt haben, können sich an Gerhard Grönke, (04 2 54) 8312, wenden.

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Erstellt:
18. Januar 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 45sec

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