Am Dienstag übergeben sie ihre Projektarbeit ans Nienburger Frauenhaus. Hagebölling

Am Dienstag übergeben sie ihre Projektarbeit ans Nienburger Frauenhaus. Hagebölling

Nienburg 06.05.2017 Von Edda Hagebölling

Häusliche Gewalt thematisiert

BBS-Gymnasiastinnen übergeben Projektarbeit ans Nienburger Frauenhaus

Die Flyer sind gedruckt, das Video ist fertig, und Freundinnen sind sie immer noch. Am Dienstag überreichen Lea Bröking, Fenja Rehbock, Lea-Malin Töpler, Lea Goldschrafe, Eve Heckmann und Milena Schliep das Ergebnis ihrer Projektarbeit an ihren Auftraggeber, das [DATENBANK=4271]Nienburger Frauenhaus.[/DATENBANK] Mehrere Monate lang haben die Schülerinnen aus dem 12. Jahrgang des Beruflichen Gymnasiums an den Berufsbildenden Schulen des Landkreises Nienburg mit Schwerpunkt Sozialpädagogik im Rahmen ihrer Projektarbeit zum Thema „Häusliche Gewalt“ gearbeitet.

„Wir wollen das Thema enttabuisieren“, so Lea Bröking beim Treffen mit der HARKE am Sonntag. Und aufwecken. In die Arbeit eingeflossen sind unter anderem die Ergebnisse der Befragung, die sie sechs unter anderem an der Oberschule Heemsen durchgeführt hatten. Anhand eines Fragenbogens waren die Schülerinnen und Schüler dort gefragt worden: Was ist für dich häusliche Gewalt?

Ausgewertet wurden die Ergebnisse in den Osterferien. Aufgefallen ist den [DATENBANK=1231]BBS-Gymnasiastinnen[/DATENBANK] ziemlich schnell, dass vielen offenbar gar nicht klar ist, wieviel Formen häuslicher Gewalt es gibt. „Von neun möglichen Kreuzen wurden häufig nur vier oder fünf gemacht“, so Lea-Malin Töpler.

„Und nicht jeder wusste, dass es in Nienburg ein Frauenhaus gibt“, ergänzte Fenja Rehbock.

Der Bericht von der Übergabe der Projektergebnisse an F[DATENBANK=696]rauenhaus-Chefin Kirsten Heusmann[/DATENBANK] folgt in der kommenden Ausgabe.

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Erstellt:
6. Mai 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

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