Die Zeit der Schlammwüste ist vorbei.

Die Zeit der Schlammwüste ist vorbei.

26.10.2014

Hakenwerder (endlich) asphaltiert

Qualitätsoffensive Weserradweg: Radfahrer müssen sich jetzt nicht mehr durch Schlammwüste schlängeln

Von Edda Hagebölling

Nienburg. Was lange währt... Im Rahmen der Qualitätsoffensive Weserradweg wurde jetzt der Hakenwerder im Bereich des Schiffsanlegers unterhalb der Weserbrücke in Nienburg auf einer Lange von 200 Metern asphaltiert. Und zwar so, dass auch die Lkw der Firma Bohnhorst, die gegenüber des Schiffsanlegers mehrere große Lagerhallen bewirtschaftet, dem neuen Weserradweg nichts mehr anhaben können. „Die Asphaltdecke hat einen besonderen Aufbau bekommen“, versichert Stefan Steinbeck, im Rathaus der Stadt Nienburg für diese Maßnahme zuständig. Einziger Wermutstropfen: Der Fußweg hinunter zum Ausflugsschiff ist nach wie vor nur geschottert. Nach Auskunft von Stefan Steinbeck wollte sich der Reeder nicht an den zusätzlichen Kosten beteiligen. Veranschlagt ist die Asphaltierung des etwa 200 Meter langen Teilstücks mit 55 000 Euro. Auf die Stadt entfallen 50 Prozent der Kosten. Die Bauabnahme und damit einhergehend auch die Schlussrechnung sollen in den nächsten Tagen erfolgen.

Das gilt auch für die übrigen zehn Baumaßnahmen, die unter Federführung des Landkreises Nienburg im Rahmen der Qualitätsoffensive vorgenommen wurden. Im Zuständigkeitsbereich der Stadt Nienburg lagen nach Auskunft Steinbecks noch zwei weitere Maßnahmen: die Bunsenstraße im Bereich Kattriede und ein Teilstück im Bereich des Stadions. Die drei Maßnahmen sollen zusammen rund 92 500 Euro kosten. Die Stadt wird also voraussichtlich mit 46 250 Euro zur Kasse gebeten.

Offiziell vorstellen will Dietrich Pagels, beim Landkreis Nienburg für den Bereich Regionalentwicklung verantwortlich, alle elf Projekte, die dazu beitragen sollen, dass der Weserradweg so beliebt bleibt wie er ist, voraussichtlich im November.

Im Bereich Hakenwerder war immer wieder bemängelt worden, dass sich sowohl die Kunden des Ausflugsschiffes als auch die Nutzer des Weserradwegs viel zu oft durch eine Schlammwüste schlängeln müssen.

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Erstellt:
26. Oktober 2014, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 53sec

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